Eisenberg Stichwort: Der Buchsbaumzünsler

Der Buchsbaumzünsler ist ein Kleinschmetterling, der wohl um die Jahrtausendwende aus Ostasien nach Europa eingeschleppt wurde. In Deutschland wurde er im Jahr 2006 erstmals gesichtet. Er gilt als invasive Spezies, das heißt, seine Ausbreitung wirkt sich nachteilig auf das hiesige Ökosystem aus. Die acht Tage lang lebenden Weibchen haben es vor allem auf Buchsbäume zur Eiablage abgesehen. Sie umspinnen mit ihren Fäden die ganze Pflanze. Die Raupen des Buchsbaumzünslers fressen zunächst die Blätter, anschließend auch die grüne Zweigrinde. Bei sehr starkem Fraß können einzelne Triebe oder gar die ganze Pflanze absterben, oft treibt letztere aber wieder aus. Zwischen Frühjahr bis Spätsommer entsteht alle zwei bis drei Monate eine neue Buchsbaumzünslergeneration.
