Baden-Württemberg Schmidt verteidigt Heidenheimer: «Bis hierhin viel zu gut»

Frank Schmidt
Heidenheims Trainer Frank Schmidt steht vor dem Spiel im Stadion.

Das Highlight des vorletzten Spieltags der Heidenheimer Bundesliga-Premieren-Saison war auch für Frank Schmidt der Abschied von Christian Streich. Nach der Partie verteidigt der Coach seine Elf.

Heidenheim (dpa/lsw) - Trainer Frank Schmidt hat seinen 1. FC Heidenheim nach dem 1:1 beim SC Freiburg in Schutz genommen. «Wir waren bis hierhin viel zu gut», konterte der Coach auf eine Frage, wie er sich einen schwächeren Auftritt mit kaum gelungenen Offensivaktionen erkläre: «Ganz ehrlich, wir sind Aufsteiger», rechtfertigte Schmidt am Samstag: «Der 1. FC Heidenheim spielt das erste Mal in der Fußball-Bundesliga, spielt hier beim SC Freiburg, wo alle, alles dafür tun, um Christian (Streich) ein Erfolgserlebnis mit drei Punkten zu geben.»

Die erste Halbzeit sei «ok» gewesen. «In der zweiten Halbzeit ist es halt mal so, dass es eine Heim-Mannschaft wie der SC Freiburg schafft einen Aufsteiger wie den 1. FC Heidenheim hinten reinzudrücken. Deswegen ist es normal, was heute passiert ist», sagte Schmidt, der den Saisonabschluss gegen den 1. FC Köln wegen einer Sprunggelenks-Operation verpassen wird.

Weil Kevin Sessa (38. Minute) die Führung von Ritsu Doan (29.) ausglich, nahm der effiziente FCH im letzten Heimspiel des scheidenden Freiburger Trainers Christian Streich einen Punkt mit. Von den vergangenen zehn Auswärtsspielen hat der Neuling nur eins verloren.

Den Klassenerhalt hatte der in seiner Premieren-Saison in der ersten Liga überraschend starken Aufsteiger Heidenheim schon vor der Reise nach Freiburg sicher. Am 34. Spieltag am kommenden Samstag ist der Club sogar noch ein Kandidat für Platz acht, der am Ende für die Playoffs zur Conference League reichen könnte.

Vereinsmitteilung

Bundesliga-Tabelle

x