Rheinpfalz Schäferhund ohne Futter zurückgelassen

Die Polizei ermittelt gegen einen Hundehalter aus dem südlichen Landkreis, der seinen Vierbeiner völlig unversorgt zurückgelassen und damit gegen das Tierschutzgesetz verstoßen haben soll.
Wie die Polizei mitteilt, war der 30-jährige Mann aus seiner Wohnung in einer Ortschaft der Verbandsgemeinde Kaiserslautern-Süd ausgezogen und hatte seinen Hund wohl einfach zurück gelassen, ohne sich um die weitere Versorgung des Tieres zu kümmern. Der Vierbeiner wurde aus einem verschlossenen Schuppen befreit, wo er offenbar ohne Wasser und Futter eingesperrt gewesen war. Nach Angaben der Beamten war der Schäferhund stark abgemagert. Ob es sich bei dem Tier um einen Rüden oder eine Hündin handelt, teilte das Polizeipräsidium Westpfalz nicht mit. Der Vorfall ereignete sich bereits im Dezember. Seither ist der Hund in einer Tierpension untergebracht und wird dort wieder aufgepäppelt. „Es geht dem Tier inzwischen besser“, gab Christiane Lautenschläger, Sprecherin des Polizeipräsidium Westpfalz, am Donnerstag auf RHEINPFALZ-Anfrage Auskunft. Die Ermittlungen gegen den Hundebesitzer wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz laufen: Der 30-jährige Halter habe sich bislang noch nicht zu den Vorwürfen geäußert, so Lautenschläger weiter. Ob er bereits in der Vergangenheit wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz auffällig geworden ist, konnte die Sprecherin der Pressestelle nicht sagen. „Auch das ist Teil der laufenden Ermittlungen.“ (oef)