Rheinpfalz Pfalz kompakt:

Placeholder-Image
Bauarbeiten bald fertig

Die seit dem Sommer in mehreren Abschnitten erledigten Brückenbauarbeiten an der B-9-Anschlussstelle Frankenthal -Mitte stehen kurz vor dem Abschluss. Das hat der Landesbetrieb Mobilität (LBM) in Speyer mitgeteilt. In dieser Woche soll demnach die letzte gesperrte Fahrbeziehung wieder freigegeben werden: die Abfahrt von Ludwigshafen-Edigheim aus kommend in Richtung Frankenthal-Nord. Während der Verkehr auf den B-9-Zu- und Abfahrten bald wieder ohne Einschränkungen fließen kann, wird unterhalb der Brücken noch der Beton saniert. Dafür sei eine einspurige Verkehrsführung notwendig. Die Arbeiten hatten zwischen Sommer- und Herbstferien für teils chaotische Verkehrsverhältnisse in der Innenstadt gesorgt. Große Sanierung an Deponie Weil aus einer 1966 stillgelegten Mülldeponie der BASF in Ludwigshafen -Maudach, wo sich heute ein Gewerbegebiet befindet, mit Pflanzenschutzmittel belastetes Grundwasser austritt, starten Stadt und Chemieunternehmen eine große Sanierung. Für 2,7 Millionen Euro wird bis Anfang 2018 eine 500 Meter lange Schutzwand errichtet. Durch diese und Sanierungsbrunnen soll verhindert werden, dass weiterhin belastetes Grundwasser Richtung Maudacher Bruch fließt. Das ist von großer Bedeutung, da die Technischen Werke Ludwigshafen (TWL) dort 16 Brunnen zur Trinkwassergewinnung betreiben. Der Versorger selbst wird mehrere Millionen in neue Brunnen investieren. An allen Kosten beteiligt sich die BASF. Wie die Projektverantwortlichen betonen, besteht aktuell keine Gefährdung. Ziel der Sanierung sei, auch künftige Gefahren auszuschließen. Hinweise auf Heimtücke Die Ermittlungen gegen einen 52-Jährigen, der am 6. November in Hochdorf-Assenheim (Rhein-Pfalz-Kreis) seine Lebensgefährtin erstochen und ein Feuer gelegt haben soll, sind ausgedehnt worden. Die Staatsanwaltschaft hat einen zweiten Brandgutachter beauftragt. Seine Aufgabe ist es, herausfinden, ob der Austritt von Gas im Haus des Opfers mit dem Brand in Zusammenhang steht, der dort gleich nach der Tat ausbrach. Neben schwerer Brandstiftung wird dem 52-jährigen Beschuldigten ein Mord vorgeworfen – und zwar laut Leitendem Oberstaatsanwalt Hubert Ströber, weil es Hinweise darauf gibt, dass die Bluttat heimtückisch begangen wurde. Außerdem soll ein Gutachten über die Schuldfähigkeit des Tatverdächtigen erstellt werden. |örg

Mehr zum Thema
x