Rheinpfalz Pfalz kompakt:

Glanrind im Blickpunkt Die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen hat das Glanrind zur „Gefährdeten Nutztierrasse des Jahres 2016“ gewählt – zusammen mit dem „Deutschen Schwarzbunten Niederungsrind“ und dem „Original Braunvieh“. Aktuell umfasst der Bestand dieses einfarbig gelben Höhenviehschlags 826 Kühe und 106 Stiere. 1925 betrug die Anzahl fast 270.000 Tiere. Die robuste, anspruchslose Rasse aus der Westpfalz war als Dreinutzungsrind (Milch, Fleisch und Arbeit) einst sehr geschätzt. Aufgrund ihrer guten Fleischqualität wurde sie 2008 durch das Slowfood-Convivium Pfalz in die internationale „Arche des Geschmacks“ aufgenommen. Rassebetreuer ist Kurt Franck aus Winnweiler (Donnersbergkreis). Der Glanrind-Züchterverband hat seinen Sitz in Ohmbach (Kreis Kusel). Info: www.g-e-h.de. (ain/Foto: Bezirksverband) Der Kalte Krieg und die Pfalz Der aus der Südwestpfalz stammende TV-Autor Rudolf Peter ist spezialisiert auf Reportagen und Dokumentationen über Zeitgeschichte, Wissenschaft und Technik. Seine mehrteilige Filmreihe mit dem Titel „Die Geheimnisse des Kalten Krieges“ ist am Mittwoch auf ZDF-Info ab 21 Uhr zu sehen. Peter ging für diese Serie unter anderem der Frage nach, ob in der Westpfalz und der Eifel in den 1950-er Jahren atomare US-Flugkörper stationiert waren. Rudolf Peter, der mittlerweile in Frankfurt wohnt, hat immer noch Verbindungen zu seinem Geburtsort Busenberg (Kreis Südwestpfalz): Er besitzt dort ein Obstgrundstück mit Blick auf den Drachenfels – das lockt ihn immer wieder in seine alte Heimat. Info: www.zdfinfo.de. (na)