Rheinpfalz Parteilose auf Listen

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In die heiße Phase des Wahlkampfes startete am Freitagabend im Vereinssaal der Alten Schule Vinningen der SPD-Ortsverein Felsalbland. Zu Beginn der Mitgliederversammlung unter Vorsitz von Michael Smoch nahm dieser zusammen mit dem SPD-Unterbezirksvorsitzenden Alexander Fuhr die Ehrung von neun langjährigen Mitgliedern vor.

Fuhr forderte dazu auf - mit Blick auf die Wahlen am 25 Mai -, für die Sozialdemokraten zu kämpfen und dabei nicht die Europawahl zu vergessen. Smoch führte vor den erschienenen Mitgliedern - die SPD hat 17 in Vinningen, vier in Bottenbach und drei in Obersimten - und parteilosen Kandidaten aus, dass zu Ostern 2013 Präsente an den Kindergärten in Bottenbach, Obersimten und Vinningen verteilt wurden. Der Internetauftritt des Vereins sei mehr als gut. Zudem habe man frühzeitig in Obersimten und Vinningen mit den Vorbereitungen zur Kommunalwahl begonnen. So könne man für die Räte in den beiden Orten parteioffene Liste mit vielen jungen Kandidaten präsentieren, die auch mit erfahrenen Kommunalpolitikern ausgestattet seien.

Nachdem Smoch bereits im Dezember in einer Parteiversammlung zum Bürgermeisterkandidaten von Vinningen gewählt worden war, präsentierte er sich jetzt offiziell als dritter Kandidat für die Nachfolge von Herbert Franz (CDU). Er ist 44 Jahre alt, selbstständiger Handelsvertreter, verheiratet und hat zwei Kinder. Er will für den Fall seiner Wahl Veranstaltungen für Senioren fördern, Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche schaffen und den Jugendraum der Ortsgemeinde Vinningen in der Felsalbhalle aus dem Dornröschenschlaf erwecken. Außerdem sollen die Gemeindespielplätze instand gesetzt werden. Einer seiner Schwerpunkte würden der Straßenausbau sein und die Verkehrssicherheit, vor allem für die der Kinder und älteren Mitbürger in der Rehbergstraße. Er strebt die Wiedereröffnung der früheren Grünabfallsammelstelle an, will die beiden Kirchengemeinden bei Bauprojekten unterstützen und die Vinninger Vereine intensiv fördern.

Gleich zweifach gefordert war Herbert Schäfer. Er gab den Kassenbericht für das vergangene Jahr. Eingefahren wurde am Ende ein höherer dreistelliger Minusbetrag, den er auf den Bundestagswahl zurückführte. Weit umfangreicher und kritischer sein Bericht als Vorsitzender der vierköpfigen männlichen SPD-Fraktion im Ortsgemeinderat Vinningen. Demnach gab es 2013/14 sechs Ratssitzungen, bei denen vier Themenkreise angesprochen wurden. Dazu sagte er, dass die Verwaltung heute entscheide, ob, wann und wie Gemeinderatsbeschlüsse umgesetzt werden.

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