Kultur Südpfalz Kulturnotizen: Harmonic Brass wieder in der Marktkirche

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. Sie kommen wieder, wie versprochen. Die fünf Spitzenmusiker der Gruppe Harmonic Brass mit Sitz in München und mehr als 120 Konzertterminen jährlich in Deutschland, Europa und den Staaten geben am Freitag, 31. August, 19.30 Uhr in der Marktkirche Bad Bergzabern ein Konzert. „Playlist“ ist es überschrieben. Und eine solche „Playlist“ hat viele Vorteile. Die richtige Auswahl an Liedern kann oft entscheidend sein und jeder hat ja eigentlich seine persönliche „Playlist“. Man erinnert sich an wunderbare Erlebnisse, die mit dem einem bestimmten Titel verbunden sind. In diesem neuen Programm haben die fünf Musiker (Manfred Häberlein, Thomas Lux, Hans Zellner, Andreas Binder und ihre charmante Kollegin Elisabeth Fessler) ihre persönlichen Lieblingsstücke zusammengestellt. Jedes Werk erzählt eine Geschichte. Man präsentiert ein „klingendes Panoptikum der Harmonic-Brass-Vergangenheit“. Zu dieser gehören auch die Konzerte in der Marktkirche von Bergzabern, vor vielen Jahren eingeführt von Fritz Bolz, dem verstorbenen Winzer vom Eichenhof in Kapellen-Drusweiler. 2017 war die international renommierte Gruppe auch beim 25. „Eichenhof-Geburtstag“ mit dabei. Veranstalter ist wieder das Protestantische Dekanat in Bad Bergzabern. Ab sofort gibt es Tickets (zwei Euro günstiger als an der Abendkasse) für das Konzert bei der Weinstube Bolz auf dem Eichenhof bei Kapellen (Telefon 06343 1441), der Tourist-Info in der Südpfalz-Therme Bad Bergzabern (Telefon 06343 989660) sowie der VR-Bank Südpfalz (Telefon 06343 945-0). „Harmonic Brass macht glücklich“, verspricht das Programm „Playlist“. |fh Die Show von Thorsten Havener, die für 25. Oktober in Landau geplant war, muss aus vorher nicht absehbaren terminlichen und produktionstechnischen Gründen abgesagt werden. Bereits gekaufte Tickets können an den entsprechenden Vorverkaufsstellen zurückgeben werden und werden erstattet. Am 28. und 29. Juli schlüpft Nils Daub, bei den Schlossfestspielen Ettlingen bislang als unbeschwerter Salerio in „Der Kaufmann von Venedig“ und pfiffiger Uhrmacherlehrling Herbert in „Das kleine Gespenst“ zu sehen, in die tragische Rolle des Werther. Die Lesung im Schloss beginnt jeweils um 21 Uhr. Die stark gekürzte Fassung der Schlossfestspiele konzentriert sich auf diesen Entwicklungsprozess, der mit unabdingbarer Konsequenz in die persönliche Katastrophe führt. Zu der Gustav Landauer und seiner Frau Hedwig Lachmann noch bis zum 2. September gewidmeten Ausstellung im Karlsruher Museum für Literatur im Prinz Max Palais ist nun eine interessante ausstellungsbegleitende Publikation erschienen. „Liebe & Revolution. Hedwig Lachmann und Gustav Landauer zwischen Kunst und Politik“ (Infoverlag, 108 Seiten, 12 Euro) zeichnet anhand ausgewählter Briefe, Dokumente, Gedichte und Übersetzungen den Lebensweg dieses Künstler-Paares nach. Zudem gibt es Ansätze, sowohl das Schaffen von Lachmann, deren Übersetzung von Oscar Wildes „Salome“ zur Grundlage der gleichnamigen Oper von Richard Strauss wurde, als auch das politische Denken des Anarchisten und Pazifisten Landauers kennenzulernen. Landauer, der nach dem Tod seiner Frau 1919 dem Aufruf folgte, der Münchner Räterepublik beizutreten, wurde dort am 2. Mai 1919 im Gefängnis von Freikorps-Soldaten brutal ermordet.

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