Unwetter Kräftiges Gewitter mit Starkregen hinterlässt Schäden in der Pfalz

 Unwetter im Zellertal: Schlamm und Geröll machen die 47 bei Albisheim unpassierbar.
Unwetter im Zellertal: Schlamm und Geröll machen die 47 bei Albisheim unpassierbar.

Heftiger Starkregen am Mittwochabend hat in der Verbandsgemeinde Göllheim zu mehreren Einsätzen der Feuerwehr geführt. Auch in Worms liefen Straßen und Keller voller Wasser.

Ein heftiges Starkregenereignis hat am Mittwoch die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Feuerwehr in der Verbandsgemeinde Göllheim auf Trab gehalten. Der größte Einsatz fand im Zellertal bei Albisheim statt, wo die B47 überschwemmt wurde. Vor allem Geröllmassen stellten hier ein Problem dar. Die Straße musste zwischen 18.30 und 21 Uhr vollständig gesperrt werden, während die Feuerwehr dabei war, die Fahrbahn wieder freizuräumen.

Auf der A63 zwischen Göllheim und Kirchheimbolanden kam es wohl witterungsbedingt zu einer Kollision zwischen einem Lkw und eine
Auf der A63 zwischen Göllheim und Kirchheimbolanden kam es wohl witterungsbedingt zu einer Kollision zwischen einem Lkw und einem Pkw.

Weitere zehn Vorfälle, vor allem im Bereich Zellertal, forderten ebenfalls die Hilfe der Feuerwehr. Gegen 21 Uhr kam es wahrscheinlich witterungsbedingt zu einem Verkehrsunfall auf der A63. Zwischen Göllheim und Kirchheimbolanden kollidierte ein Pkw und einem Lkw. Die Insassen des Pkw wurden dabei leicht verletzt und mussten vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Pkw war nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt.

Auch über Worms und den Kreis Alzey Worms Unwetter mit starkem Regen

Ab etwa 18 Uhr kam es nach Angaben der Feuerwehr Mainz im Bereich des Landkreises Alzey-Worms sowie der Stadt Worms zu Unwettereinsätzen der Freiwilligen Feuerwehren und der Feuerwehr Worms. 80 Einsätze gilt es vor allem im Wormser Stadtteil Pfeddersheim abzuarbeiten, so die Feuerwehr. Starkregen mit rund 80 Litern Niederschlag pro Quadratmeter binnen kurzer Zeit, sorgten für Chaos: Keller liefen voll Wasser, Gullydeckel wurden ausgehoben und Straßen überfluteten kurzfristig. Auch Bäume knickten durch Sturmböen ab und mussten von der Feuerwehr entfernt werden.

Zahlreiche Kräfte sind stundenlang im Einsatz und die Intergrierte Leitstelle Mainz kümmerte sich um die Notrufannahme und die Alarmierung der Einsatzkräfte. In der Leitstelle seien die Kapazitäten erhöht worden. (fg)

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