Rheinpfalz kaiserslautern: VR-Banken fusionieren zu „Volksbank Kaiserslautern“

Die Fusion der Volksbank Kaiserslautern-Nordwestpfalz mit der VR-Bank Westpfalz ist in greifbarer Nähe. Aufsichtsräte und Vorstände beider Häuser haben sich auf Eckpunkte der Verschmelzung geeinigt. Und einen Namen gefunden: Volksbank Kaiserslautern wird das Geldinstitut künftig heißen. Die beiden Banken sollen zu einer Regionalbank mit starkem örtlichem Bezug verschmelzen. Vier Monate vor der Beschlussfassung durch die Vertreterversammlungen beider Häuser berichten die Vorstände über Einvernehmen in zentralen Punkten. Wie Karl-Heinz Reidenbach, Vorstandsmitglied der VR-Bank Kaiserslautern-Nordwestpfalz, ausführt, wird die Bank künftig von den fünf vorhandenen Vorstandsmitgliedern geführt. Durch altersbedingtes Ausscheiden solle der Vorstand mittelfristig auf zwei bis drei Köpfe reduziert werden, wobei Reidenbach die Auffassung vertritt, dass die fusionierte Bank letztendlich von drei Vorständen geführt werden soll. Für die Mitarbeiter werde die Verschmelzung eine Reihe von Vorteilen bringen, Kündigungen als Folge der Fusion würden vertraglich bis zum Ende 2018 ausgeschlossen. Die Verschmelzung bietet nach Einschätzung der Bankvorstände „eine vielleicht historische Chance, eine nachhaltig starke Heimatbank für die Region zu schaffen“. Sie käme auf fast 78.000 Kunden, mehr als 31.000 Mitglieder, 294 Mitarbeiter und eine Bilanzsumme von 1,3 Milliarden Euro. (dür)