Rheinpfalz Kaiserslautern: Human Solutions: Autositz der Zukunft

Was macht eigentlich der Autofahrer, wenn sein Fahrzeug autonom fährt? Wie wirken sich veränderte Aktivitäten des Fahrers auf den Fahrzeuginnenraum, Sicherheit und Komfort aus? Um Fragen wie diese zu beantworten, müssen bestehende digitale Menschmodelle in ihren Funktionen und Fähigkeiten erweitert werden. Daran forschen die Kaiserslauterer Human Solutions GmbH, die Simi Reality Motion Systems GmbH aus Unterschleißheim und der Lehrstuhl Ergonomie der Technischen Universität (TU) München in den kommenden drei Jahren gemeinsam. Wie das Unternehmen mitteilte, hat das Forschungsprojekt INSAA (Insassensimulation in automatisierten Automobilen) das Ziel, das digitale Menschmodell Ramsis so weiterzuentwickeln, dass es den Anforderungen des automatisierten Fahrens an den Autofahrer gerecht wird. Nach Unternehmensangaben ist Ramsis bislang auf die Nutzung in konventionellen Fahrzeugkonzepten ausgerichtet. Projektkoordinator Hans-Joachim Wirsching (Human Solutions): „Das automatisierte Fahren macht es möglich, dass der Fahrer sich anderen Tätigkeiten zuwendet. Damit wird sich auch der Fahrzeuginnenraum verändern – und diese Veränderungen müssen ergonomische Fragestellungen berücksichtigen.“ Damit soll sichergestellt werden, dass in Zukunft beispielsweise alle für die Insassen relevanten Instrumente gut sichtbar und erreichbar sind. Auch Sicherheitsaspekte wie Gurtverläufe würden bei Veränderungen im Fahrzeuginnenraum neu überdacht. Zeugen haben am Montagabend die Polizei gerufen, weil zwei Mädchen auf einem Spielplatz in Kaiserslautern mehrere Objekte mit Farben besprüht haben sollen. Vor Ort trafen die Beamten die beiden 13-Jährigen. Die Polizisten entdeckten die Sprühdosen vor einem Mülleimer. Laut Polizei gaben beide Mädchen zu, dass sie für die Schmierereien verantwortlich waren. Besprüht haben sie Rutsche, Zaun und eine Gebäudewand.