Rheinpfalz Handels-Initiative: Fahnen und Blumen für Einkaufsstraßen

Placeholder-Image

KAISERSLAUTERN. Eine Initiative für die Eisenbahn- und die Schneiderstraße will mit einer Sofortmaßnahme das Bild der beiden Straßenzüge aufhübschen. Es ist eine Reaktion auf die Frequenzverluste, die der Weggang von C&A und Aldi in der Eisenbahnstraße und die Shopping-Mall gebracht haben.

Die bislang neun Geschäftsleute zählende Initiative hat ein Konzept vorgestellt, das mit Fahnen und Blumen Eisenbahn- und Schneiderstraße in den nächsten Wochen aufhübschen soll. Die Gemeinschaft sieht darin eine Sofortmaßnahme, um das Straßenbild optisch aufzupeppen. Der Sprecher der Initiative, Michael Kerker, sagte bei der Vorstellung der Aktion, man wolle mit der kurzfristigen Maßnahme Aufmerksamkeit erzeugen, Emotionen schaffen, ein positives Gefühl vermitteln. Die Fahnenaktion steht unter dem Motto „Schau doch mal rein“ und soll Besucher und Kunden der Innenstadt für die Straßen interessieren. Die ersten drei 1,05 auf 1,80 Meter großen Fahnen wurden bereits gehängt. Sie dienen als Muster und Anregung, wie die Straßen beflaggt werden können. Es gibt Fahnen in unterschiedlichen Farben und Motiven, sie sollen möglichst die Botschaft „Schau doch mal rein“ tragen. Sie können aber auch individuell beschriftet werden. Die Fahnen- setzt wie auch die geplante Blumenpflanzaktion in Baumscheiben auf Eigeninitiative der Anlieger. Kerker äußerte die Hoffnung, bis Ende Juli 24 Fahnen hissen zu können. Die Kosten tragen die Anlieger, 16 Zusagen lägen vor. Das Citymanagement unterstützt die Aktion finanziell. Hanno Scherer, der Chef des Citymanagements, zeigte sich dankbar dafür, dass die Initiative das Heft in die Hand nehme. Scherer betonte die Notwendigkeit einer Sofortmaßnahme. Er kenne die wirtschaftliche Situation des Handels in dem Bereich. Wichtig sei, dass die Mehrheit der Anlieger jetzt mitziehe. Laut Scherer sind Sofortmaßnahmen wie auch Aktionen mit zeitlicher Entwicklung für die Geschäftsstraßen notwendig. Es gelte, eine Identität für die Eisenbahnstraße zu finden, wie etwa bei der WM-Meile 2006. |rdz

x