Baden-Württemberg Ermittlungen zu tödlichem Unfall von Radaktivist laufen noch

Gedenkstelle für bei Unfall gestorbenen Radaktivisten
In den sozialen Medien war Mandalka bekannt unter dem Namen »Natenom«.

Der Radaktivist «Natenom» kam bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Die Ermittlungen sind nach wie vor nicht abgeschlossen.

Pforzheim (dpa) - Knapp fünf Monate nach dem Unfalltod des «Natenom» genannten Radaktivisten Andreas Mandalka warten die Ermittler weiter auf das Gutachten eines Sachverständigen. Dieses liege der Staatsanwaltschaft noch nicht vor, teilte ein Sprecher der Pforzheimer Polizei mit. Auch könnten im Zuge des noch laufenden Ermittlungsverfahrens keine weitergehenden Informationen zu gesicherten Daten einer am Unfallort gefundenen Kamera veröffentlicht werden.

Der 43-jährige Fahrradfahrer war Ende Januar noch an der Unfallstelle bei Neuhausen (Enzkreis) in Baden-Württemberg an seinen Verletzungen gestorben. Die Polizei leitete Ermittlungen gegen einen damals 77 Jahre alten Autofahrer wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung ein.

Bei Demonstrationsfahrten gedachten Hunderte Radfahrerinnen und Radfahrer auch an anderen Orten des in der Szene bekannten Aktivisten. Mandalka hatte unter anderem für Fahrradfahrende unsichere Straßen moniert und sich für mehr Sicherheit im Straßenverkehr eingesetzt.

Nach früheren Angaben der Polizei gehen die Ermittler davon aus, dass zum Unfallzeitpunkt am 30. Januar gegen 19.20 Uhr das Vorder- und Rücklicht am Fahrrad angeschaltet waren. Polizei und Staatsanwaltschaft suchten zudem Zeugen, die den Zusammenstoß eines silberfarbenen Kastenwagens und des Fahrradfahrers beobachtet haben.

Folgemitteilung der Polizei

Ursprüngliche Mitteilung der Polizei

x