Rheinpfalz Der Autositz der Zukunft

Was macht der Autofahrer, wenn sein Fahrzeug autonom fährt? Und was bedeutet das für den Fahrzeuginnenraum, für Sicherheit und Komfort? Daran forschen die Kaiserslauterer Human Solutions GmbH, die Simi Reality Motion Systems GmbH Unterschleissheim und die Technische Uni (TU) München in den kommenden drei Jahren.
Wie Human Solutions mitteilte, hat das Forschungsprojekt INSAA (Insassensimulation in automatisierten Automobilen) das Ziel, ein digitales Menschmodell so weiterzuentwickeln, dass es den Anforderungen des automatisierten Fahrens an den Autofahrer gerecht wird. Nach Unternehmensangaben ist Ramsis, so der Name des virtuellen Fahrers, bislang auf die Nutzung in konventionellen Fahrzeugkonzepten ausgerichtet. Projektkoordinator Hans-Joachim Wirsching: „Das automatisierte Fahren macht es möglich, dass der Fahrer sich anderen Tätigkeiten zuwendet. Damit wird sich auch der Fahrzeuginnenraum verändern – und diese Veränderungen müssen ergonomische Fragestellungen berücksichtigen.“ Sichergestellt werden soll beispielsweise, dass in Zukunft alle für die Insassen relevanten Instrumente gut sichtbar und erreichbar sind. Auch Sicherheitsaspekte wie Gurtverläufe müssten bei Veränderungen im Fahrzeuginnenraum überdacht werden.