Rheinpfalz Autobahnpolizei: Mehr schwere Unfälle mit Lastern

Von einer steigenden Anzahl an Unfällen und dabei verletzten Menschen spricht die Autobahnpolizei Kaiserslautern in ihrem Jahresbericht, den sie jetzt für 2013 vorlegte. Die Unfallzahl kletterte um über drei Prozent, bei Personenschäden sind es fast sieben Prozent, darunter zwei Todesopfer. Sorgen bereitet den Beamten die Zunahme von Unfällen mit Lastern. Erster Polizeihauptkommissar Siegfried Ranzinger, der Leiter der Dienststelle:

KAISERSLAUTERN.

Mit 244 Unfällen, bei denen ein Lkw beteiligt war, ist eine Zunahme von mehr als 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr festzustellen. Noch deutlicher schlägt mit einer Zunahme von knapp 60 Prozent der Anstieg der Personenschäden bei Lkw-Unfällen zu Buche. Auf den westpfälzischen Autobahnen wurden ein Mensch getötet, 19 wurden schwer- und 47 leicht verletzt. Eine deutliche Sprache sprechen die Ursachen für diese Entwicklung: Überladung oder nicht ordnungsgemäß gesicherte Ladung bei jedem vierten Laster, zu hohes Tempo, zu geringer Sicherheitsabstand und Fehler beim Überholen. Nicht zu vergessen das Nichteinhalten von Lenk- und Ruhezeiten.

Mit intensiven Kontrollen hat die Autobahnpolizei speziell diesen Problemen in der zurückliegenden Zeit besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Was die gefahrenen Geschwindigkeiten betreffe, sieht Ranzinger den enormen Zeitdruck, der gerade bei Speditionsunternehmen herrsche, als einen der Gründe:

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