Eisenberg Aus sechs mach eins

Der Göllheimer Verbandsgemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung den Auftrag für die Beschilderung des künftigen Zellertal-Wanderweges vergeben. Nachdem es bisher zuviel „Klein-Klein“ bei den Wanderwegen gegeben habe, so Bürgermeister Klaus-Dieter Magsig, wolle man künftig sechs miteinander verbundene Rundwege als zentralen Wanderweg anbieten.

Die Gesamtstrecke sei rund 40 Kilometer lang und könne im Ganzen oder in Teilen erwandert werden. Dazu werde die VG noch eine Wanderkarte herausgeben. Beworben werde der Wanderweg dann über den Donnersberg-Touristik-Verband (DTV). Zusätzlich seien Infotafeln geplant. Für die Maßnahme sind Gesamtkosten von knapp 90.000 Euro veranschlagt, die anteilig auf die an dem Wanderweg beteiligten Verbandsgemeinden Göllheim, Kirchheimbolanden und Monsheim umgelegt werden. Das günstigste Angebot für die Beschilderung liegt bei 25.000 Euro und kommt von der Firma „Holzschindel-Manufaktur Markus Bischof “ in Fritzlar. Um für eine zusätzliche Unterstellfläche im Pausenhof der Göllheimer Grundschule sorgen zu können, hat der Verbandsgemeinderat einen Zuschussantrag beschlossen. Nach Auskunft der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion sei die Überdachung einer Fläche von 100 Quadratmetern zuschussfähig. Die Investitionssumme werde sich einschließlich der Tiefbauarbeiten und einiger Nebenkosten auf rund 135.000 Euro belaufen. Die Verbandsgemeinde rechne mit einem Zuschuss zwischen 40.000 und 60.000 Euro. Um nachhaltig Strom sparen zu können, will die VG in allen verbandsgemeindeeigenen Räumen die Leuchtmittel austauschen und nur noch LED-Lampen einsetzen. Das gelte für das Rathaus, die Werke, die Grundschulen in Göllheim und Zellertal und für die Hans-Appel-Halle, sagte Bürgermeister Magsig. Die Kostenschätzung liege bei 100.000 Euro, der Göllheimer Elektrobetrieb Bauer habe aber ein Angebot über 78.800 Euro gemacht, liege also deutlich darunter. Bauer habe, je nach Umständen, eine Amortisationszeit zwischen zwei und acht Jahren genannt. Die Lebensdauer der Lampen betrage mindestens 20 Jahre. Der Rat entschied sich, den Auftrag an Bauer zu vergeben. (ajh)

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