Baden-Württemberg Absage an Hoffenheim: Schicker bleibt bei Sturm Graz

Fußball
Ein Fußball liegt vor der Partie im Netz.

Andreas Schicker hat langfristig Vertrag bei Sturm Graz. Doch wegen eines kolportierten Angebots aus Hoffenheim sah sich der Verein nun berufen, eine Mitteilung herauszugeben.

Sinsheim/Graz (dpa) - Andreas Schicker hat sich gegen einen Job in der Fußball-Bundesliga entschieden und will stattdessen weiter bei Sturm Graz arbeiten. Der Club veröffentlichte am Donnerstag explizit ein Bekenntnis des 37 Jahre alten Sport-Geschäftsführers bei Österreichs Meister. Schicker hatte nach eigener Aussage ein Angebot von der TSG 1899 Hoffenheim.

«Mit diesem Bekenntnis will ich nun frühzeitig Klarheit für mich, meinen Verein und alle potenziellen Interessenten schaffen. Fest steht, dass wir hier in Graz gemeinsam etwas Großartiges aufgebaut haben, ich mich hier sehr wohl fühle und daher mit voller Überzeugung weiterhin alles für den SK Sturm geben werde», sagte Schicker, der vertraglich bis Sommer 2026 gebunden ist und als favorisierter Kandidat von Dietmar Hopp galt.

«Noch diese Woche muss ich Hoffenheim Bescheid geben», hatte Schicker zuvor dem «Kurier» gesagt. Schon im April war Schicker mit den Kraichgauern in Verbindung gebracht worden. Offiziell bestätigt hatte die TSG das Interesse nicht.

Graz hatte in dieser Saison die Meisterserie von Österreichs Dauer-Champion Red Bull Salzburg beendet. «Dass wir in der kommenden Saison in der Champions League spielen werden, ist natürlich auch ein enormer Anreiz», sagte Schicker. Hoffenheim wird in der kommenden Saison entweder Europa League oder Conference League spielen.

Kader - TSG 1899 Hoffenheim

Mitteilung von Sturm Graz

Aussagen beim Kurier

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