Rheinpfalz 2,3 Millionen Euro für neue Busse

Mannheim. Die Rhein-Neckar-Verkehrsgesellschaft (RNV) hat die neuen „Stars“ ihrer Busflotte vorgestellt: Für rund 2,3 Millionen Euro hat das Unternehmen acht neue Niederflurbusse angeschafft. Seit dieser Woche sind sie auf den Straßen von Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen unterwegs.

„Moderne und komfortable Fahrzeuge tragen entscheidend dazu bei, dass sich die Kunden in den Fahrzeugen wohlfühlen. Unseren Fahrgästen bieten die neuen Busse deutlich mehr Fahrkomfort und Barrierefreiheit“, sagt Martin in der Beek, Technischer Geschäftsführer der RNV. So weisen die neuen Busse, die gegenüber den Vorgängern an der geschwungenen Linie der Seitenscheiben zu erkennen sind, deutlich mehr Freiflächen für Kinderwagen und Rollstühle auf. Das Niederflur-Konzept erleichtert den Einstieg. Dazu gibt es eine ausziehbare Rampe für Rollstuhlfahrer. Die RNV hat insgesamt acht Busse dieses Modells angeschafft. Kosten: 2,3 Millionen Euro. Dazu gehören drei Gelenkbusse für den Linienverkehr in Heidelberg. Diese vergrößerte Ausführung bietet 42 Sitz- und 100 Stehplätze. Von den fünf übrigen „normalen“ Solobussen werden künftig drei in Mannheim und zwei in Ludwigshafen zum Einsatz kommen. Sie verfügen jeweils über 31 Sitz- und 67 Stehplätze. Bei beiden Bustypen sind zwei Abstellflächen für Rollstühle und Kinderwagen vorgesehen. In allen Fahrzeugen soll eine Kameraüberwachung im Innenraum für mehr Sicherheit sorgen. Die von der Mannheimer Mercedes-Tochter „EvoBus“ gebauten Fahrzeuge der jüngsten Baureihe erfüllen bereits heute die strengste Schadstoffnorm und gelten in puncto Abgas und Verbrauch als vorbildlich. Dank modernster Motoren verbrauchen die Busse dabei 8,5 Prozent weniger Treibstoff als das Vorgängermodell. „Diese Fahrzeuge schonen Anwohner und Umwelt, weil sie effizienter und leiser sind als frühere Bus-Generationen“, sagt Mannheims Erster Bürgermeister Christian Specht (CDU). Dies sei ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. „80 Prozent weniger Stickoxid und 3000 Euro geringere Spritkosten im Jahr – das ist ein Quantensprung“, findet Specht. Erfreulich sei, dass diese neuen Busse für die Metropolregion auch in Mannheim gebaut würden und hier Arbeitsplätze sicherten. Tammo Voigt, Verkaufs-Chef der Mercedes-Bussparte, berichtet, dass das Modell europaweit bisher 40.000 Mal verkauft worden sei. Wie Geschäftsführer in der Beek ankündigte, wird die RNV künftig pro Jahr etwa zehn neue Busse kaufen, um ihre Busflotte zu erneuern. Auch das RNV-Tochterunternehmen V-Bus setzt auf die neuen Fahrzeuge und wird für rund eine Million Euro in Gelenkbusse dieses Modells investieren. Sie sollen in den kommenden Jahren im Schienenersatzverkehr zum Einsatz kommen – laut Specht passiert das demnächst im Zuge der Erneuerung der Seckenheimer Hauptstraße.

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