Sport Viel Arbeit an allen Fronten

Hatte am Mittwoch seinen letzten Arbeitstag beim FCK: der scheidende Sportdirektor Uwe Stöver.
Hatte am Mittwoch seinen letzten Arbeitstag beim FCK: der scheidende Sportdirektor Uwe Stöver.

«KAISERSLAUTERN.»Es bleibt weiter viel zu tun beim Fußball-Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern: Die Suche nach einem Sportchef läuft ebenso auf Hochtouren wie die Fahndung nach einem Sponsor für die Trikotbrust. Das betonte der Vorstandsvorsitzende Thomas Gries.

Der bisherige Haupt- und Brustsponsor Top12.de behält zwar sein Marketingpaket bei den Lauterern, will seinen Schriftzug aber künftig auf dem Trikotärmel präsentiert haben – was ab der kommenden Saison möglich ist. Daher ist die Brustfläche auf den Trikots der Roten Teufel noch frei.

Stöver erstmal arbeitslos

Gries hofft in dieser Angelegenheit ebenso auf eine Entscheidung in den kommenden Wochen wie bei der Neubesetzung des Sportchef-Postens. Der bisherige Sportdirektor Uwe Stöver hatte wegen anhaltender massiver Differenzen mit Teilen des Aufsichtsrates vor zwei Wochen um Auflösung seines Vertrages gebeten. Am Mittwoch nun hatte der 50-Jährige seinen letzten Arbeitstag. „Ich habe noch etwas Urlaub, werde dann das vergangene Jahr noch einmal für mich aufarbeiten“, sagte Stöver, „ab 1. Juli bin ich erst mal arbeitslos. Aber ich habe diesen Schritt ja bewusst so gewählt, obwohl es für mich immer ein Traum war, diesen Job beim FCK zu machen.“ Vorstand Gries sagte: „Wir bedauern die Entscheidung von Uwe Stöver sehr.“ Sein Nachfolger solle auf jeden Fall länger bleiben als die 13 Monate, die Stöver im Amt war.

Bei Transfers ist Boris Notzon federführend

Bis das Stöver-Erbe geregelt ist, hat ein Sportausschuss dessen Aufgaben übernommen. Bei den Transfers ist Chefscout Boris Notzon federführend. In der Offensive besteht dringender Handlungsbedarf. Quirlige Spieler „mit Mut und Talent für Eins-gegen-eins-Situationen“ seien ein Schwerpunkt der Suche, sagte Notzon. Die aus der Regionalliga abgestiegene U23 soll in der Oberliga künftig auf Platz vier vor dem Fritz-Walter-Stadion spielen. „Das ist das Ziel“, betonte Gries. Einige einfache Reparaturarbeiten seien dazu noch zu leisten, das sei machbar. Auf Dauer spart der Verein damit Kosten im Vergleich zum Spielbetrieb im Stadion.