Sport Personalie Jenssen hat beim FCK Priorität

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KAISERSLAUTERN. Es ist ein Zweitliga-Derby der tabellarischen Mittelmäßigkeit: Am Sonntag (13.30 Uhr) erwartet der 1. FC Kaiserslautern, Elfter mit 34 Punkten und 38:39 Toren, den Liga-Achten Karlsruher SC, der 38 Punkte und 28:32 Tore auf dem Konto weiß. Fragen und Antworten von Horst Konzok.

Was tun die Vereine, um ein friedliches Derby zu gewährleisten?

Beide Vereine – FCK wie KSC – haben ihre Fans via Homepage aufgerufen, ihre Mannschaften lautstark und emotional, aber vor allem friedlich zu unterstützen. Wörtlich heiß es: „Das Südwestderby zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und dem Karlsruher SC steht seit jeher für Begeisterung, Spannung, Leidenschaft und Emotionen – nicht aber für Hass, Gewalt und Pyrotechnik. Daher wünschen sich auch die Mannschaften vom 1. FC Kaiserslautern und vom Karlsruher SC ein stimmungsvolles und friedliches Derby.“ Wie viele Zuschauer kommen? Der FCK rechnet mit rund 32.000 Besuchern, darunter knapp 5000 KSC-Anhänger. Im Vorverkauf wurden bis gestern 27.000 Tickets abgesetzt. Wer pfeift das Derby? Tobias Stieler (34) aus dem hessischen Rosenhöhe wurde vom DFB als Schiedsrichter eingeteilt. Wie ist die Personallage? Beim KSC fehlt – Stand heute – Linksverteidiger Dennis Kempe (29) wegen muskulärer Probleme. Ihn ersetzt Ylli Sallahi (22). Chris Löwe und Tim Heubach, beides Stammspieler, fallen beim FCK bis zum Saisonende aus. Marcus Piossek hat es mal wieder erwischt. Er fehlt seit zwei Tagen wegen eines Pferdekusses im Training. Routinier Markus Karl wird heute nach einem grippalen Infekt wieder auf dem Trainingsplatz erwartet. „Er kann spielen, kein Problem“, sagt der Lauterer Coach, der den kernigen Abräumer sehr schätzt. Bleibt die Lauterer Startformation, die das 2:0 gegen den SV Sandhausen erkämpfte, erste Wahl? Tendenziell ja, sagt Konrad Fünfstück. „Wir müssen jetzt dran bleiben, wollen die gute Stimmung aus dem Sandhausen-Spiel mitnehmen. Wir wissen aber, dass der KSC noch viel mehr Qualität als Sandhausen mitbringt“, betont der Trainer. Eine Option in der Spitze sieht er in Antonio Colak, der einst in der KSC-Jugend ausgebildet wurde. Ist der Wechsel von Chris Löwe zum englischen Zweitligisten Huddersfield Town perfekt? „Ja, das ist perfekt“, bestätigt Chris Löwe seinen Wechsel nach England. „Die zweite englische Liga schätze ich noch stärker ein als die deutsche“, sagt Löwe. „Ich habe mich für Huddersfield entschieden, weil der Verein und der Trainer sich wirklich sehr um mich bemüht haben. Die wollten mich unbedingt“, sagt der Linksverteidiger. Trainer bei dem englischen Klub ist David Wagner, der Löwe aus gemeinsamen Dortmunder Tagen kennt und schätzt. „Ich freue mich auf das Abenteuer, unser Sohn wächst dann zweisprachig auf – es wird eine Erfahrung für unser späteres Leben“, sagt der gebürtige Sachse. Wie laufen die Gespräche mit Ruben Jenssen, der ein Angebot des FCK zur Vertragsverlängerung hat? Mathias Abel, kommissarischer Vorstand Sport, räumt den Verhandlungen mit Jenssen und dessen Berater Priorität ein. Nächste Woche soll ein Gespräch mit Markus Karl folgen. Abel ist in Kontakt mit dem künftigen Sportlichen Leiter und will in Abstimmung mit Trainer Fünfstück und FCK-Chefscout Boris Notzon bei der Kaderplanung zu einem breiten Gesamturteil finden. Nächste Woche tagen Vorstand und Aufsichtsrat, um die finanziellen Möglichkeiten bei der Kaderplanung festzuschreiben.

An dieser Stelle finden Sie ein Video via GlomexSport.

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