Handball Max Neuhaus: Der Traktor fährt beim neuen Klub vor

Michel Abt (links) baut nicht auf Max Neuhaus.
Michel Abt (links) baut nicht auf Max Neuhaus.

Sechs Spiele haben die Eulen Ludwigshafen in der Zweiten Handball-Bundesliga noch vor der Brust. Am Freitag, 19.30 Uhr, bei Tusem Essen wird es für einen Spieler ganz besonders.

Für den nach vier Spielzeiten zum Saisonende ausscheidenden Max Neuhaus ist das Spiel in der Sporthalle „Am Hallo“ eine besondere Begegnung. Dort trifft der 23-Jährige auf seine sportliche Zukunft, die in der neuen Saison Tusem Essen heißt. „Ich würde mich gerne bei meinem neuen Kollegen mit einer guten Leistung für die Eulen präsentieren. Ich hoffe, dass ich dazu Gelegenheit habe. Ich fühle auf jeden Fall für einen Einsatz fit“, sagte Neuhaus. Zuletzt kam der „Traktor“, wie Neuhaus wegen seiner draufgängerischen Spielweise genannt wird, kaum noch zum Einsatz.

Heimstarke Essener

Nur nicht wieder einen frühen Rückstand wie in den letzten Spielen hinterherlaufen. Das wollen die Eulen bei den heimstarken Essenern auf jeden Fall vermeiden. Die Tusem-Heimbilanz ist ähnlich gut wie die der Eulen. In 15 Begegnungen verloren die Essener nur zweimal. Auswärts läuft es dafür weniger gut.

Eulen Co-Trainer Andrej Kogut erwartet einen Gegner, der in der Abwehr schwer zu bespielen ist. „Wir müssen versuchen, in unser Tempospiel zu kommen, das könnte der Schlüssel sein. Essen kämpft vor heimischem Publikum immer um jeden Zentimeter, darauf müssen wir uns einstellen und dagegenhalten“, sagt Kogut. Das Hinspiel gewannen die Eulen mit 27:26. So ein Krimi könnte es nun auch wieder geben.

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