Eishockey RHEINPFALZ Plus Artikel Kommentar: Alle Adler in einem Boot

Hat seinen Kader für die kommende Saison schon sehr weit: Adler-Sportmanager Jan-Axel Alavaara.
Hat seinen Kader für die kommende Saison schon sehr weit: Adler-Sportmanager Jan-Axel Alavaara.

Die Mannheimer hatten vor Corona ihre Hausaufgaben fast erledigt. Nun aber gibt es einigen Gesprächsbedarf.

Das höchste Gut im Profisport in diesen Krisenzeiten: Planungssicherheit. Wo der Fußball durch seinen Re-Start ein gutes Stück weitergekommen ist, trippeln andere Mannschaftssportarten unruhig auf der Stelle. Ausgerechnet die Deutsche Eishockey-Liga, die mit dem Saisonabbruch Anfang März die mutigste und konsequenteste Entscheidung traf, mit am meisten.

Alle wollen Planungssicherheit

Die Gehaltsstundung um 25 Prozent kommt wohl bei den meisten Klubs einem Gehaltsverzicht der Profis gleich – da in der neuen DEL-Saison, so sie wann auch immer beginnt und zu Ende gespielt wird, nicht die gewohnten Einnahmen zu erwarten sind. Die Adler Mannheim haben das Luxusproblem, dass ihr Kader fast komplett ist. Zwei gute Stürmer sind noch nötig, wenn Borna Rendulic und „Mixa“ Järvinen Mannheim verlassen.

Die Hausaufgaben sind also zu einem Großteil gemacht, aber nun muss eben mit sehr vielen Spielern über die Gehaltseinbußen geredet werden. Die sind Bedingung für die Lizenzerteilung. Noch laufen die Gespräche, sagte Klubchef Daniel Hopp dem „Mannheimer Morgen“. Alle müssen erkennen: Sie sitzen im selben Boot. Und Planungssicherheit ist eben das höchste Gut.

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