Handball RHEINPFALZ Plus Artikel Kein Siebenmeterpfiff: Unglückliche Niederlage für die Eulen Ludwigshafen

Der anfangs gute Ziga Urbic zeigte im Spiel beim TV Großwallstadt sieben Paraden, das war am Ende zu wenig, um den TVG zu stoppe
Der anfangs gute Ziga Urbic zeigte im Spiel beim TV Großwallstadt sieben Paraden, das war am Ende zu wenig, um den TVG zu stoppen.

Die geschwächten Eulen Ludwigshafen geben im Spiel beim TV Großwallstadt alles, verlieren aber 31:32. Das Ende war bitter.

Aufgeben? Keine Option. Die Eulen Ludwigshafen hätten im Spiel beim TV Großwallstadt vor 1937 Zuschauern in der Linde MH Arena einen Punkt verdient gehabt, weil sie ein gutes Auswärtsspiel machten, sich mit aller Macht gegen die Niederlage wehrten.

Was für Schlussphase. Acht Minuten vor dem Abpfiff war der TV Großwallstadt auf Kurs. Das Team führte 27:24. Nichts sprach mehr für die Eulen Ludwigshafen. Der geschwächten Mannschaft schien die Luft auszugehen. Wie schon am Mittwoch beim 30:27-Heimsieg gegen die HSG Krefeld Niederrhein musste der Rückraum im Grunde durchspielen. Die angeschlagenen Friedrich Schmitt und René Zobel konnten erneut nicht mitmachen und auch Kapitän Freddy Stüber ist verletzt.

Chance auf den Ausgleich

Die Eulen kämpften sich wieder heran. 30:30, 31:31. Dann bekam der TVG einen Siebenmeter zugesprochen. Florian Eisenträgers Wurf wurde vom eingewechselten Mats Grupe pariert, Eisenträger verwandelte den Nachschuss. Die Eulen hatten Sekunden vor Schluss die Chance auf den (verdienten) Ausgleich, doch Kreisläufer Lars Röller scheiterte mit seinem Wurf an Leon Nowottny, reklamierte ein Foul Yessine Meddebs und hatte einen Siebenmeterpfiff der Schiedsrichter erwartet. Bitter für Lars Röller, er spielte in der vergangenen Saison noch für den TV Großwallstadt. „Ich bekomme den Ball, habe einen Kontakt. Vorher geben sie Siebenmeter bei Connar Battermann, da glaube ich, dass wir nicht im Kreis stehen und bei mir gibt es einfach gar nichts“, sagte Röller. „Das tut weh im Moment, gerade wenn du abklatschst und jeder von den gegnerischen Spielern sagt, das war ein Siebenmeter.“

So aber mussten die Eulen ohne Punkte die Heimreise antreten. Stark: Abwehrspezialist Mihailo Ilic mit sechs Toren, Antreiber Marc-Robin Eisel mit sechs Toren und der sichere Siebenmeterschütze Tim Schaller ebenfalls mit sechs Toren. „Es war klar, dass es sehr, sehr schwer wird, wir mussten Mentalität zeigen“, betonte TVG-Torhüter Leon Nowottny.

Lange in Führung

Bis zur 43. Minute lagen die Eulen in Führung, dann erst kippte die Partie, weil sich die Fehler häuften. Wie schon in Essen beim vorigen Auswärtsspiel gingen die ersten Minuten nach der Pause an den Gegner.

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