Handball RHEINPFALZ Plus Artikel Eulen Ludwigshafen holen einen Punkt

Traf sechsmal für die Eulen: Stefan Salger.
Traf sechsmal für die Eulen: Stefan Salger.

Die Reise in die Wartburgstadt Eisenach hat sich am Mittwochabend für die Eulen Ludwigshafen nicht ganz gelohnt. Nach einer ordentlichen ersten Halbzeit musste der Handball-Zweitligist beim ThSV am Ende mit dem 23:23 (12:10)-Unentschieden zufrieden sein.

In der ersten Halbzeit lief noch alles nach Plan. Da führte man 12:10. Mit dem ehemaligen Eulen-Spieler Daniel Hideg gab es gestern in der Werner-Assmann-Halle ein Wiedersehen. Der in Speyer geborene Rückraumspieler Daniel Hideg stand letztes Jahr noch im Kader von Ben Matschke.

Hideg erzielte das erste Tor für die Gastgeber. Da lagen die Eulen schon mit 2:1 (Haider, Salger) in Führung. Wieder im Kader nach seiner Fußverletzung stand Kapitän Gunnar Dietrich, der als Abwehrspezialist für die nötige Sicherheit sorgte. Davon profitierte besonders auch der gute Torwart Ziga Urbic, der vor der Pause schon sieben Paraden und einen Siebenmeter verbuchen konnte.

Salger spielt groß auf

Die konzentriert aufspielende Mannschaft von Ceven Klatt ging durch ihren Halbrechten Stefan Salger nach zehn Minuten mit 5:3-Führung. Dann nahmen sich die Wartburgstädter einen Drei-Tore-Lauf und gingen ihrerseits durch den gebürtigen Hochdorfer Jannis Schneibel das erste Mal mit 6:5 in Führung. Das brachte die Pfälzer nicht aus dem Konzept. Stefan Salger zeigte sich aus dem Rückraum treffsicher. Auch wurde der Kreis wurde diesmal gut bedient. Max Haider nutzte seine drei Chancen eiskalt. Hendrik Wagner und Stefan Salger hätten kurz vor dem Halbzeitpfiff sogar noch für eine höhere Führung sorgen können.

Den Schwung aus der ersten Halbzeit nahmen Salger und seine Kollegen erst mal nicht. Eine Drei-Tore-Führung (14:11) wurde verspielt. Der junge Jannis Schneibel brachte mit einem Tempogegenstoß die Eisenacher wieder in Führung (17:16). Von den Eulen kam in dieser Phase nicht viel. Vier Tore lag das Team kurz darauf wieder im Rückstand. Am Ende ging es aber doch hochspannend zu. Jannek Klein egalisierte zwei Minuten vor Schluss zum 22:22. Glück für die Eulen kurz vor Schluss, als Fynn Hangstein nur den Pfosten traf.

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