Meinung RHEINPFALZ Plus Artikel Bundesliga-Bilanz: Der FC Bayern zementiert seine Vormachtstellung

Der Mann mit den meisten spektakulären Aktionen: Michael Olise.
Der Mann mit den meisten spektakulären Aktionen: Michael Olise.

Die Bundesliga-Saison 2025/2026 war eine mittelprächtige. Das Titelrennen war früh entschieden. Spannung gab es im Abstiegskampf.

Was bleibt von dieser Saison? Der FC Bayern München hat seine Vormachtstellung zementiert. 16 Punkte Vorsprung auf Borussia Dortmund und 24 Punkte Vorsprung auf RB Leipzig verdeutlichen dies. Es gab keine Spannung im Titelrennen, nach dem 3:2-Sieg am 28. Februar beim BVB war die Sache entschieden. Der Spieler der Saison ist dann auch bei den Bayern zu suchen: Michael Olise war der Akteur mit den meisten spektakulären Aktionen, Harry Kane war Torjäger und Vorbild Joshua Kimmich leitete sein Ensemble an. Und wie schön, dass Leon Goretzka, der große Charakterspieler, so einen schönen Abschied hatte.

„Danke für nichts, Alberto“ titelte die Fans von Eintracht Frankfurt. Die Hessen sind die Enttäuschung der Saison, die Freistellung von Trainer Dino Toppmöller brachte nichts, mit Albert Riera lag Sportvorstand Markus Krösche daneben. Wie auch Simon Rolfes mit der Verpflichtung von Erik ten Hag, der bei Bayer Leverkusen schnell gehen musste. Nachfolger Kasper Hjulmand stabilisierte das junge Team, verpasste aber den Sprung in die Champions League. Stark: Der VfB Stuttgart, der erneut in die Königsklasse kam, die TSG 1899 Hoffenheim, lange eine Überraschung, auf Distanz hielt.

Heidenheim gewinnt zu spät

Sehr anständig verabschiedet hat sich der 1. FC Heidenheim. Der Klub stieg nach drei Bundesliga-Spielzeiten ab. Die Aufholjagd kam diesmal zu spät. Wenig Aufbäumen gab es beim FC St. Pauli.

Die Diskussionen um den Video-Assistenten überschatteten die Saison. Manuel Neuer, seine Zukunft, war ein Dauerthema.

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