Fussball
Anfangs Spitze gegen FCK-Trainer Torsten Lieberknecht
Seinen Unmut versteckte Markus Anfang erst gar nicht. Der aktuelle Trainer von Fortuna Düsseldorf und frühere Coach des 1. FC Kaiserslautern ärgerte sich am Samstag über einige Dinge – und schickte die ein oder andere Spitze dabei auch Richtung Lauterns Torsten Lieberknecht. Anfang war mit der Roten Karte von Innenverteidiger Sima Suso in der 22. Minute nur bedingt einverstanden. „Für mich grätscht der FCK-Spieler hinter dem Ball her und versucht ihn noch zu bekommen. Es ist nicht das Entscheidende, dass er in irgendeiner Form festgehalten wird. Er reißt ihn nicht runter, er berührt ihn an der Hand“, sagte Anfang: „Wenn Torsten betroffen wäre, hätte er sich das sofort angeschaut. Das weiß er auch.“
Anfang: Keine konsequente Linie des Schiedsrichters
Anfang beklagte, dass Schiedsrichter Daniel Schlager nicht konsequent seine Linie fortgesetzt habe. Beim Eckball vor dem 1:0 des FCK durch Jacob Rasmussen „liegt der FCK-Spieler voll auf Elias Egouli. Dessen Gegenspieler erzielt dann das 1:0. Das ist die entscheidende Situation, und das beeinflusst, dass wir den Ball nicht klar klären können. Wenn du das klar pfeifst, dann ist es Freistoß für uns, und dann passiert nichts. Dann muss der Schiedsrichter bei der Linie bleiben. Wir haben einen vierten Offiziellen. Da fragen wir uns, warum es ihn gibt. Wenn mich einer fragt, ich würde beide Szenen nicht pfeifen.“
Seit Oktober 2025 ist Anfang Trainer bei Fortuna Düsseldorf. Seine Bilanz: bescheiden. Sechs Siege, drei Remis, zwölf Niederlagen. Mit dem 0:3 in Kaiserslautern steckt Düsseldorf wieder tief im Abstiegskampf. „Das Momentum ist gekippt“, sagte Anfang: „Aber wir hatten ein schweres Auswärtsspiel bei einem klaren Aufstiegskandidaten mit einer klaren Qualität, um den Aufstieg mitzuspielen. Trotzdem waren wir bis zur Roten Karte zeitweise besser. Danach war es ein anderes Spiel.“
