Fußball Faeser hofft auf friedliches Fußballfest

Reul und Faeser
NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) und Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) bei der Pressekonferenz in Berlin.

Die Sicherheitslage vor der EM ist laut der Bundesinnenministerin angespannt. Ihr NRW-Kollege Reul verweist auf die hohen Belastungen für die Polizeikräfte.

Berlin (dpa) - Zehn Tage vor Beginn der Fußball-EM hat Bundesinnenministerin Nancy Faeser dazu aufgerufen, das Turnier als Chance für ein Zusammenrücken zu nutzen. Das sei wichtig, gerade in diesen «Zeiten der äußeren und inneren Bedrohung», sagte die SPD-Politikerin während einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem nordrhein-westfälischen Innenminister Herbert Reul (CDU). 

Deutschland wolle ein guter Gastgeber sein, betonte Faeser. Es gehe darum, ein hoffentlich «friedliches Fußballfest» zu feiern. Hundertprozentige Sicherheit könne es in einer freien Gesellschaft nie geben, sagte die Ministerin, «aber wir tun unser Bestmögliches». 

Reul, in dessen Bundesland vier der zehn Spielstätten liegen, verwies auf die insgesamt hohe Belastung für die Polizeikräfte während der Fußball-EM (14. Juni bis 14. Juli). «Das wird kein Spaziergang werden», sagte der NRW-Minister.

Seine Polizeibehörden müssten neben der Umgebung der Spielstätten, den Mannschaften und Fanzonen am letzten Juni-Wochenende auch noch als «kleines Zusatzvergnügen» einen AfD-Bundesparteitag in Essen schützen, zu dem sich bereits zahlreiche Gegendemonstranten angekündigt haben. Dafür werde NRW wahrscheinlich noch Kräfte aus anderen Ländern brauchen.

«Die Sicherheitslage ist angespannt», sagte Faeser. Das gelte für den Cyberbereich ebenso wie für den Islamismus und andere Bereiche. Es gebe aber nach wie vor keine konkreten Hinweise auf geplante Anschläge während der EM. Die Ministerin sagte: «Wir sind bereit für unser Heimspiel für Europa.»

An dieser Stelle finden Sie ein Video via GlomexSport.

Um Inhalte von Drittdiensten darzustellen und Ihnen die Interaktion mit diesen zu ermöglichen, benötigen wir Ihre Zustimmung.

Mit Betätigung des Buttons "Fremdinhalte aktivieren" geben Sie Ihre Einwilligung, dass Ihnen Inhalte von Drittanbietern (Soziale Netwerke, Videos und andere Einbindungen) angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an die entsprechenden Anbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät notwendig. Mehr Informationen und eine Widerrufsmöglichkeit finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

»Alles Böse«: In der neuen Folge des RHEINPFALZ-Podcasts geht es um Kunstwerke aus Hitlers Reichskanzlei, die Ermittler 2015 in

Kennen Sie schon unseren Crime-Podcast?

Welche Verbrechen werden in der Pfalz begangen? Welche Straftäter sind noch auf der Flucht? Über konkrete Kriminalfälle von heute und aus der Vergangenheit berichten Christoph Hämmelmann und Uwe Renners im True-Crime-Podcast "Alles Böse".

An dieser Stelle finden Sie Umfragen von Opinary.

Um Inhalte von Drittdiensten darzustellen und Ihnen die Interaktion mit diesen zu ermöglichen, benötigen wir Ihre Zustimmung.

Mit Betätigung des Buttons "Fremdinhalte aktivieren" geben Sie Ihre Einwilligung, dass Ihnen Inhalte von Drittanbietern (Soziale Netwerke, Videos und andere Einbindungen) angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an die entsprechenden Anbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät notwendig. Mehr Informationen und eine Widerrufsmöglichkeit finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

x