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Freitag, 05. April 2019 Drucken

FCK

Nordpfälzische Band Googs begeistert mit FCK-Song

Von Sebastian Stollhof

Herzensangelegenheit und noch für einen guten Zweck: Nicole Kasper und Jott Fürwitt von der Band Googs mit der Fan-CD. Links daneben FCK-Hauptsponsor Harald Layenberger, ein Fan der Formation.

Herzensangelegenheit und noch für einen guten Zweck: Nicole Kasper und Jott Fürwitt von der Band Googs mit der Fan-CD. Links daneben FCK-Hauptsponsor Harald Layenberger, ein Fan der Formation. ( Foto: View)

Fussball: Rockig, pfälzisch, rot und weiß. Die nordpfälzische Band Googs hat einen FCK-Song geschrieben. Hauptsponsor Harald Layenberger ist begeistert. Er macht daraus eine Aktion für den Erhalt des Fritz-Walter-Nachlasses.

„FCK

E ganzes Leewe

FCK – so lang’ ich kann

Un’ ich sing’ die alte Lieder

rot un’ weiß e Leewe lang.“

Manchmal passieren Dinge ganz spontan. Im Fall des FCK-Songs einer Mundart-Rockband aus der Nordpfalz war das genau so. Die hatte 2015 einen Song mit dem Titel „So lang’ ich kann“ geschrieben. „Im Proberaum habe ich dann einfach mal FCK zwischenrein gesungen“, erzählt Jott Fürwitt, der Sänger der Formation. Schnell waren sich die Bandmitglieder einig, dass sie daraus ein Lied über ihren geliebten Fußballclub machen wollen. Das sorgte dann durchaus auch für Aufmerksamkeit. Doch wirklich ins Blickfeld ist es durch einen weiteren Zufall gerückt.

Jetzt reinhören:

Layenberger war begeistert

Helmut Marnet, ein Fan der Googs, kommunizierte über das soziale Netzwerk Facebook mit FCK-Hauptsponsor Harald Layenberger. Layenberger lud Marnet in seine Loge ein, als Dank schickte dieser dem Sponsor wiederum eine CD der Googs mit dem FCK-Song. Layenberger war begeistert und nahm Kontakt zu Fürwitt auf. Dabei entstanden so einige Ideen für den Song. Er besuchte zudem ein Konzert der Band – und ist nun bekennender Fan. „Mir imponiert, dass die Googs nicht nur Mundart machen, sondern auch noch Texte mit Tiefgang haben“, schwärmt Layenberger.

Das gilt auch für das Lied „Des krie’ mer schun hie“. Für Layenberger ist es ein Motivationssong. „Des krie’ mer schun hie, des wer’sche schun sieh’, egal was kummt, des krieh mer schun.“ Ein Refrain, der mittlerweile zum Leitspruch in seinem Rodenbacher Unternehmen geworden ist. „Dieses Lied passt einfach auch wunderbar zum FCK, selbst wenn der darin in keinem Wort vorkommt“, schwärmt Layenberger.

Limitierte Fan-Edition

Die Band machte sich auf nach Göllheim in ein Tonstudio und nahm dort den FCK-Song (in Radio- und Stadionversion), „Des krie’ mer schun hie“ sowie ein weiteres Lied mit dem Titel „Summer“ auf. Herausgekommen ist eine limitierte Fan-Edition. Die kann zum Preis von zehn Euro zusammen mit einem T-Shirt erworben werden.

Geld, das laut Layenberger dem von ihm erworbenen Fritz-Walter-Nachlass zugute kommen soll. Layenberger möchte, dass die Fans so auch ihren Anteil am Erbe der FCK-Ikone haben. „Die Räumlichkeiten im FCK-Museum reichen für den Nachlass nicht aus“, sagt der Hauptsponsor. Im kommenden Jahr würde Fritz Walter 100 Jahre werden. „Da habe ich schon eine Idee im Kopf.“ Welche genau, will Layenberger noch nicht verraten. Dafür hat er wie die Googs einen Wunsch: Dass ihr FCK-Lied im Stadion gespielt wird. „Das wäre schon der Wahnsinn“, sagt Sängerin Nicole Kasper. Mit ihrem Mann und ihren Kindern ist sie selbst immer wieder auf dem Betze. „Letztlich müssen die Fans entscheiden, ob sie das gut finden“, sagt Layenberger – und fügt an: „Ich finde, es wird Zeit, dass uffem Betze wieder pälzisch gebabbelt wird.“

CD gibt es auf der Googs-Homepage

Beim Stadionfest im Vorfeld der neuen Saison sollen die Googs auftreten. Layenberger freut sich schon darauf. Fürwitt, Kasper, Andy Klein (Schlagzeug), Uli König (Gitarre), Ralf Gödtel (Bass) und Frank Hackbarth (Gitarre) tun es ebenso. Die CD gibt es derzeit über die Homepage der Googs (www.googs-info.de), bei Konzerten der Band oder bei der Layenberger Nutrition Group in Rodenbach.

Layenberger ist noch auf der Suche nach Stellen, die das Fan-Paket mit Platte und Shirt zum Selbstkostenpreis anbieten wollen. Damit sein persönlicher Ohrwurm auch der von weiteren Fans wird. Und wer weiß, vielleicht passiert ja auch mal das, was er sich vorstellt: Der Song läuft im Stadion, rhythmisches Klatschen, dritte Strophe, die Westkurve stimmt ein:

„Wenn’s ränt en Gruß vum Fritz!“

Auf der folgenden RHEINPFALZ-Seite findet Ihr alle Informationen zum 1. FC Kaiserslautern.

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