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Donnerstag, 21. März 2019 Drucken

FCK

Martin Bader: „Dritte Liga ist ein Grab“

Von Horst Konzok

Martin Bader. (Foto: Kunz)

Wenn und aber hilft keinem beim 1. FC Kaiserslautern; denn die zehn in der Nachspielzeit verlorenen Punkte sind futsch. Vier Punkte wurden überdies durch zwei verschossene Elfmeter verspielt. Also trifft der FCK am Sonntag (13 Uhr) mit 41 Punkten als Tabellensechster auf Drittliga-Spitzenreiter VfL Osnabrück, der 58 Punkte hat.

„Osnabrück hat es richtig gut gemacht und steigt auch auf. Für uns ist es wie vor den Spielen gegen Halle und in Karlsruhe, es geht für unsere Mannschaft darum zu zeigen, dass wir so viel schlechter nicht sind und dass wir auch gegen Spitzenmannschaften punkten können“, sagt Martin Bader, der Geschäftsführer Sport des FCK.

Er kann sich zur Kaderplanung und zu Einkäufen erst äußern, wenn die Lizenzfrage beantwortet und klar ist, wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) das Zahlenwerk aus Kaiserslautern bewertet. Auch die Neuausrichtung des Nachwuchsleistungszentrums und personelle Fragen können erst angegangen werden, wenn die Lizenzierung klar ist.

"Die Dritte Liga ist ein Grab"

Ziel der Sportlichen Leitung ist es, mit einem bewährten und eingespielten Kader in die nächste Saison zu gehen, nicht wieder eine Stunde null ausrufen zu müssen. „Fast alle Spieler haben ja laufende Verträge“, frohlockt Bader, bestrebt die Mannschaft gezielt zu verstärken, um im zweiten Anlauf den Wiederaufstieg zu schaffen. „Die Dritte Liga ist ein Grab“, urteilt Bader. Nach 29 von 38 Spieltagen hat der FCK acht Punkte Rückstand auf den SV Wehen Wiesbaden auf Rang drei, dem Relegationsplatz.

„Christian Kühlwetter war auf dem Platz – wir haben ihn zu 80 Prozent belastet“, sagte Trainer Sascha Hildmann nach dem gestrigen Vormittagstraining und hofft auf das Mitwirken des dynamischen, emotionalen Torjägers am Sonntag gegen den VfL Osnabrück.

Nur zwei Niederlagen unter Hildmann

Hildmann ist seit zwölf Spieltagen im Amt, seit sieben Spielen ist der FCK ungeschlagen. Fünf Siege, fünf Unentschieden, zwei Niederlagen lautet Hildmanns Bilanz. Die Mannschaft, defensiv stabil geworden, hat unter seiner Regie 20 Punkte bei 14:8 Toren geholt, blieb sieben Mal ohne Gegentor. Mit Michael Frontzeck hatte der FCK in 17 Spielen 21 Punkte geholt.

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