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Samstag, 18. August 2018 Drucken

Fussball

DFB-Pokal: Sensation im Spatzen-Nest

Von Horst Konzok

Die Helden des Tages: Die Spieler des SSV Ulm haben Titelverteidiger Eintracht Frankfurt aus dem Pokal geworfen. (Foto: dpa)

Fassungslos: Kaiserslauterns Christoph Hemlein nach der 1:6-Blamage gegen Hoffenheim. (Foto: dpa)

Der Pokal schreibt fast immer besondere Geschichten: Die erste Sensation der 1. DFB-Pokalrunde landete Regionalligist SSV Ulm, bootete mit 2:1 DFB-Pokalsieger Eintracht Frankfurt aus.

Die Ulmer Spatzen sind zurück auf der großen Bühne! Ganz knapp kamen die Münchner Bayern weiter: Erst acht Minuten vor Schluss schoss Robert Lewandowski den Rekordmeister zum 1:0-Sieg beim SV Drochtersen/Assel. Die Amateure schlugen sich tapfer – Hut ab! Die SV Elversberg, in der Regionalliga fehlgestartet, hielt sich lange wacker gegen Bundesligist VfL Wolfsburg, verlor am Ende aber 0:1. Daniel Ginczek manifestierte den Unterschied.

Wormatia ohne Chance

 

Chancenlos war der Regionalligist Wormatia Worms gegen Bundesligist Werder Bremen. Nur ein Spielball der TSG 1899 Hoffenheim der 1. FC Kaiserslautern. Der Drittligist war beim 1:6 (1:3) ohne Chance. „Der Zwei-Klassen-Unterschied wurde mehr als deutlich“, gestand der Lauterer Trainer Michael Frontzeck.

Bittere Lektion

 

Drei Chancen, drei Tore: Nach 22 Minuten führte Hoffenheim durch Treffer des überragenden Sturmtanks Joelinton (6., 22. Minute) und Nico Schulz (13.) 3:0. Der FCK aber berappelte sich, das Kollektiv stemmte sich gegen die drohende Blamage. Lukas Spalvis hellte die Stimmung mit einem Kopfball nach Dick-Freistoß etwas auf (33.). Hätte er die erste Chance völlig frei nach Hemleins gekonntem Heber in den freien Raum nur nicht so verblasen… (20.).

 

Nach der Pause aber machte der Favorit durch Pavel Kaderábek (51.), Joelinton (53.) und Joshua Brenet (63.) schnell alles klar. Für den FCK war’s eine Lektion. Für 1899 eine gelungene Probe für die Bundesliga-Ouvertüre am Freitag beim FC Bayern.

Das hat Hopp nicht verdient

 

„Die West“ – Kultkurve auf dem Betzenberg. Oft auch ein Kreativzentrum für originelle Gesänge, eine Herzkammer des FCK. Unschön, dass Unverbesserliche vor dem Anpfiff von Schiedsrichter Patrick Ittrich Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp unflätig schmähten. Hopp ist ein großer Bewunderer Fritz Walters. Hopp hat für den Bau des Fritz-Walter-Museums gespendet. 1899-Präsident Peter Hofmann hat große Sympathie für den FCK im Vorfeld in einem RHEINPFALZ-Interview deutlich gemacht. Fritz Walter, die FCK-Ikone, hätte sich geschämt, so etwas in seinem Stadion zu erleben.

Maxim sei Dank

 

Bundesligist FSV Mainz 05 nahm die Hürde beim Zweitligisten FC Erzgebirge Aue in Unterzahl: Neuzugang Moussa Niakhaté sah nach einer Notbremse in der dritten Minute Rot, aber die „Nullfünfer“ setzten sich trotzdem durch. Mann des Tages war einer, der schon als Irrtum galt: Alexandru Maxim schoss zwei Tore und bereitete das 2:0 Quaisons vor. Klasse!

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