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Donnerstag, 23. August 2018 Drucken

FCK

Knapp 24.000 Karten für FCK - KSC verkauft

Sorgsamer Beobachter: Martin Bader.

Sorgsamer Beobachter: Martin Bader. ( Foto: KUNZ)

Katerstimmung nach dem Traumstart vor einer Traumkulisse: Die Stimmung beim Fußball-Drittligisten 1. FC Kaiserslautern ist gekippt.

Nach zwei Punktspielniederlagen in Folge und dem bösen Pokal-Aus gegen 1899 Hoffenheim geht es am Samstag (14 Uhr) gegen den Karlsruher SC.

 

„Eine besondere Note“ macht FCK-Sportvorstand Martin Bader in der Partie aus, für die bisher 23.969 Karten verkauft sind. 2500 davon gingen an Anhänger des KSC. „Es ist ein Ligaspiel, es ist aber auch ein Derby“, sagt Bader, stets um Sachlichkeit bemüht. „Wir haben immer gesagt, es wird Rückschläge geben. Es geht darum, mit 15 neuen Spielern schnell in der Liga anzukommen“, sagt Bader.

 

FCK-Trainer Michael Frontzeck setzt seine Arbeit besonnen und beharrlich fort – die ersten zum Teil auch sehr massiven Anfeindungen aus dem Umfeld hat der 54-Jährige natürlich registriert. Frontzeck hatte schon nach dem 1:0 zum Auftakt gegen 1860 München vor zu großer Euphorie gewarnt, Rückschläge für seine völlig neue Mannschaft einkalkuliert. „Wir haben zu wenig Punkte“, sagt der Coach nun. Vier sind es, sieben oder acht hätten es nach Frontzecks Einschätzung angesichts der erlebten Spiele sein müssen.

Stürmern fehlt Futter aus dem Mittelfeld

 

„Bei allem Wollen dürfen wir jetzt auch nicht verkrampfen“, mahnt der Trainer, der gestern bis auf den mit Kreuzbandriss für den Rest des Jahres ausfallenden Dylan Esmel alle Mann auf dem Trainingsplatz wusste. Auch Theo Bergmann war nach auskuriertem Infekt wieder am Ball.

 

Erkennbar ist, dass der FCK zu wenig Kapital aus seinen Möglichkeiten schlägt. Lukas Spalvis, der in Großaspach nach seinem Tor zum 1:1 die große Chance zum Siegtreffer vergab, markierte beim Pokal-K.o. gegen Hoffenheim per Kopf ein Tor. Ihm fehlt es angesichts seiner Kopfballstärke an Flanken, an Futter aus dem Mittelfeld; denn der litauische Nationalspieler besitzt großes Potenzial. Die Schnelligkeit eines Timmy Thiele wird zu wenig genutzt – da sind speziell auch die Fähigkeiten der Passgeber Mads Albaek und Gino Fechner gefragt. Jan Löhmannsröben, der schon in Jena mit Turbo Thiele zusammenspielte, deutete gegen Hoffenheim an, den richtigen Weg für Thiele zu finden. „Die Abstände zwischen den Ketten waren zu groß bei uns, auch zwischen der Vierer-Abwehrkette und den defensiven Mittelfeldspielern“, monierte Bader: „Wir kommen nur zu Torchancen, wenn wir nachrücken, Zuck und Hemlein auch mal in die Halbräume gehen.“

 

Auf der folgenden RHEINPFALZ-Seite findet Ihr alle Informationen zum 1. FC Kaiserslautern. |zkk

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