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Montag, 02. Februar 2015 Drucken

FCK

Heubach bereit zum Ernteeinsatz

FCK hat eine Ersatzlösung für Heintz – Orban lässt Gespräche ruhen

Im Luftkampf ganz stark: Tim Heubach. Rechts Markus Müller von Kickers Offenbach. ( Foto: KUNZ)

RODGAU (zkk). Die Sterne haben sie nicht vom Himmel gespielt, das Resultat auch erst in der Schlussphase einigermaßen standesgemäß gestaltet: Das 3:0 (1:0) gegen Regionalliga-Tabellenführer Kickers Offenbach ließ Zweitligist 1. FC Kaiserslautern viel Luft nach oben. Die Mängel im Pass- und Kombinationsspiel schrieb Trainer Runjaic den üblen Platzverhältnissen im schmucken Stadion in Jügesheim zu.


„Auf diesem Platz, bei diesen Bodenverhältnissen, kannst du nicht besser Fußball spielen. Wir haben ja fast nichts zugelassen“, meint Tim Heubach nach der Rutsch- und Stolperpartie auf seifig-glattem, holprigem Untergrund gegen einen engagierten, kampfstarken Viertligisten, der Drittliganiveau bewies.

Der Abwehrspieler zeigte sich souverän, kopfballstark und sehr konzentriert. Wichtig, dass der Blondschopf fit ist, denn am Sonntag (13.30 Uhr) bei der Fortsetzung der Zweitliga-Saison mit dem Gastspiel bei Eintracht Braunschweig wird Dominique Heintz mutmaßlich fehlen. „Er macht nach seinem Muskelfaserriss aber gute Fortschritte“, beruhigt Sportdirektor Markus Schupp und sieht in Heubach eine sehr gute Alternative in der Innenverteidigung.

„Für mich hat sich nichts geändert, ich bereite mich immer vor, als würde ich spielen. Natürlich freue ich mich, wenn ich die Chance bekomme“, bekundet der 26-Jährige, der in der Sommervorbereitung verletzt zuschauen musste, als die Startplätze vergeben wurden. Willi Orban und Heintz etablierten sich nach dem Abschied von Marc Torrejón im Deckungszentrum. Die Verträge mit den beiden Eigengewächsen würde der FCK sehr gerne verlängern. Mit Heintz steht zeitnah ein Gedankenaustausch über eine Fortsetzung der Zusammenarbeit an, bestätigt Markus Schupp. Er hat aber auch vernommen, „dass Willi Orban und sein Berater momentan keine Gespräche führen möchten“. Der Lauterer Sportdirektor weiß natürlich auch, dass die U21-Nationalspieler für manchen Bundesligisten interessant geworden sind.

Nach der Ausleihe von Simon Zoller, der sich in Rodgau mit einem Tor im FCK-Dress zurückmeldete, steht der Kader für die Rückrunde. Kurz vor dem Ladenschluss könnte sich Mittelfeldspieler Steven Zellner noch verabschieden. Der 23-Jährige, in der Zweiten Liga elfmal für den FCK im Einsatz, immer wieder durch schwere Verletzungen gebeutelt, wechselt möglicherweise auf Leihbasis zum Ligakonkurrenten SV Sandhausen. Dort ist sein früherer Förderer Alois Schwartz Trainer.

„Die Jungs machen Fortschritte. Das sieht man bei Sebastian Jacob oder auch bei Michael Schindele“, lobt FCK-Trainer Kosta Runjaic. Jacob freute sich wie schon beim 4:2 gegen den FC St. Gallen über einen Doppelpack. „Ich war krank, fehlte in der ersten Woche der Vorbereitung, dann hatte ich gegen Nackenprobleme und konnte gegen Gladbach nicht spielen, aber jetzt bin ich wieder dran“, sagt der spielfreudige Jacob. Der bewährte Joker lernt und brennt. Und wirkt sehr geerdet.

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