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Dienstag, 22. Mai 2018 Drucken

FCK

Grills Kampfansage

Lennart Grill.

Lennart Grill. ( Foto: KUNZ)

Müsel gibt dem FCK noch eine Chance

Der Sturmlauf nach Berlin, gekrönt mit dem 5:0 im Halbfinale gegen 1899 Hoffenheim, war grandios. Das 32. DFB-Jugend-Pokal-Finale aber verlor die U19 des 1. FC Kaiserslautern in Berlin 1:2 (0:0) gegen Rekordpokalsieger SC Freiburg.

„Es tut jetzt weh – aber wir haben eine sensationelle Pokalrunde gespielt, die Klasse gehalten, was für den Verein das Wichtigste ist“, sagt Marco Laping, seit September 2017 Trainer der Lauterer Mannschaft. Acht Spieler aus diesem Kader sollen das Gerüst der neuen Mannschaft bilden, einige Verstärkungen sind aus Trainersicht unerlässlich. „Wichtig ist, dass da Spieler des älteren Jahrgangs dabei sind, sonst sind wir gleich wieder im Abstiegskampf“, mahnt Laping.

Kersthold sieht Zukunft bei Mainz 05

 

Die Hauptaufgabe der Ausbilder ist es, Spieler aus der eigenen Talentschmiede in den Profikader zu bringen – und sei es über eine Zwischenetappe in der U23, die in der Oberliga unter Regie von Hans Werner Moser spielt. Wie das der im Finale verletzt fehlende Nils Schätzle und der über weite Strecken der Partie überzeugende Linksverteidiger Djibril Diallo tun werden.

Luis Kersthold, der Joker, der weit mehr Wirkung erzielte als Jeffrey Idehen, den er nach 68 Minuten ablöste, schoss im Endspiel den zwischenzeitlichen Ausgleich. Der schnelle Kersthold sieht seine Zukunft beim FSV Mainz 05.

Seine Zukunft bei den FCK-Profis sieht Lennart Grill. „Für mich hat sich der Wechsel von Mainz nach Kaiserslautern in den zwei Jahren voll ausgezahlt. Allein schon durch das Training bei Gerry Ehrmann“, sagt der Torhüter, der auch gegen die Freiburger ausgezeichnet hielt. „Ich will in der Dritten Liga so oft wie möglich spielen“, betont der Schlussmann.

"Sehen, wer den besseren Eindruck macht"

 

Er will angreifen, im Konkurrenzkampf mit Jan-Ole Sievers (23) um die Nachfolge von Marius Müller die Nase vorn haben. „Ich werde in der Vorbereitung alles geben – und dann wird man sehen, wer den besseren Eindruck macht“, formuliert der 19-Jährige seine Kampfansage.

Wo die Zukunft von Torben Müsel liegt, ist unklar. Mit dem Abstieg der Lauterer Profis aus der Dritten Liga erlischt sein Vertrag zum 30. Juni. „Ich weiß es noch nicht“, nahm Müsel am Samstag Stellung zur Frage nach seinem künftigen Klub. Hat der FCK noch eine Chance, ihn zu halten? „Ja“, versicherte der Juniorennationalspieler. Auch im Endspiel bewies das große Talent seinen Tordrang, erstklassige Technik und Behauptungswille. |fns/zkk

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