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Samstag, 22. März 2014 Drucken

FCK

Fragezeichen Matmour

FCK-Flügelspieler angeschlagen vor dem Gastspiel bei den „Löwen“ – Markus Karl für den gesperrten Alexander Ring dabei

Am Ball ganz stark: Karim Matmour. Rechts das große Kölner Talent Yannick Gerhardt. ( Foto: KUNZ)

KAISERSLAUTERN (zkk). Trainer Kosta Runjaic hat die „Woche der Wahrheit“ für Zweitligist 1. FC Kaiserslautern ausgerufen. Die Roten Teufel müssen morgen (13.30 Uhr) beim Start in die englische Woche beim TSV 1860 München möglicherweise auf den verletzten Karim Matmour verzichten. Beim 3:0-Hinspielsieg war er der beste Lauterer.

„Es sieht nicht gut aus“, sagte der FCK-Coach gestern Nachmittag, nachdem Matmour wegen muskulärer Oberschenkelprobleme das Training abgebrochen hatte. Simon Zoller pausierte bei der Übungseinheit – eine reine Vorsichtsmaßnahme. Beim Abschlusstraining soll der Torjäger heute wieder dabei sein und morgen gegen die „Löwen“ in der Allianz-Arena stürmen. Markus Karl kehrt nach seiner Gelb-Sperre für Alexander Ring in die Mannschaft zurück. Der kampf- und laufstarke Finne sitzt nach fünf Gelben Karten auf der Strafbank.

 

„Wir wissen um die Schwere der Aufgabe“, betont Runjaic, der in den „Sechzigern“ eine Mannschaft sieht, „die den Anspruch hat, um den Aufstieg mitzuspielen“. „Sie brauchen unbedingt einen Dreier – wir auch“, sagt der Coach mit Blick auf die Münchner, die 25.000 Zuschauer erwarten. Darunter werden gut 3000 FCK-Fans sein.

FCK-Stürmer Mohamadou Idrissou sorgte am Donnerstag mit der Ankündigung, den Verein zum Saisonende „definitiv“ zu verlassen, für einen Paukenschlag. Der Stürmer, zuletzt mehr wegen privater Turbulenzen in den Schlagzeilen des Boulevards als Thema auf den Sportseiten, überraschte Vorstand und Trainer mit seinen Aussagen. „Wir haben den Spielern, deren Verträge auslaufen, angekündigt, Ende März Gespräche führen zu wollen“, erläutert Vereinschef Stefan Kuntz. „Nun hat sich Mo erklärt. Damit ist alles gesagt“, erklärt der Vorstandsvorsitzende.

„Ich war überrascht. Mo ist Mo ...“, sagt Kosta Runjaic. „Mo wird bis zum Ende der Runde versuchen, seine Leistung zu bringen und versuchen, der Mannschaft zu helfen. Ich werde weiter nach Trainingsleistung aufstellen“, beteuert der FCK-Coach. Er mutmaßt, dass die lange Ladehemmung, die interne Kritik an den Leistungen, auch der zwischenzeitliche Platz auf der Bank und die einmalige Verbannung aus dem Kader Idrissou wohl zu seinem Entschluss gebracht hätten. Der Stürmer habe sich aber zuletzt deutlich verbessert gezeigt.

„In der Kabine gibt es darüber keine Diskussion“, versichert FCK-Kapitän Marc Torrejón, dass die Meldungen um Mo Idrissou mannschaftsintern kein Thema seien. Der Spanier schöpft Zuversicht aus dem Spiel gegen den 1. FC Köln: „Nicht nur für die Abwehr, für die ganze Mannschaft war wichtig, dass wir endlich wieder zu null gespielt haben.“ Torrejón sieht der Aufgabe bei den „Löwen“ mit Respekt entgegen: „Eine gute Mannschaft. Wir müssen aber gewinnen, um unser Ziel erreichen zu können.“

„Nach drei Niederlagen hintereinander war ein Punkt gegen Köln vielleicht zu wenig. Für die Mannschaft aber war er gut. Er gibt uns ein gutes Gefühl“, betont der Kapitän. „Es war nicht nur ein zu null. Wir waren gegen Köln die bessere Mannschaft und waren enttäuscht, dass wir nicht gewonnen haben“, sagt der junge Willi Orban, auch morgen in München Torrejóns Nebenmann.

 

 

 

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