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Freitag, 16. März 2018 Drucken

WM-Qualifikation

Zwischen Moskau und London

FIFA-Chef Infantino: Spannungen sollten WM nicht belasten

Gianni Infantino

Hofft, dass die diplomatischen Spannungen zwischen Russland und Großbritannien nicht auf die Fußball-WM abstrahlen: FIFA-Chef Gianni Infantino. Foto: Christian Charisius

Bogotá (dpa) - Angesichts der diplomatischen Spannungen zwischen Russland und Großbritannien hat FIFA-Präsident Gianni Infantino die einende Funktion des Fußballs betont.

«Ich hoffe, dass die Politik sich nicht in den Fußball einmischt, weil ich glaube, dass der Fußball ein Vehikel ist, um die Menschen zusammenzubringen, nicht um sie zu trennen», sagte er im kolumbianischen Radiosender Caracol.

Infantino hofft, dass die Spannungen keine Auswirkungen auf die Weltmeisterschaft im Sommer in Russland haben. «Die Politik sollte den Fußball nutzen, um die Menschen zu einen und Beziehungen aufzubauen», sagte er am Rande der Sitzung des FIFA-Councils in Bogotá.

Das Verhältnis zwischen Moskau und London ist wegen des Attentats auf den ehemaligen Doppelagenten Sergej Skripal belastet. Er und seine Tochter waren Anfang März bewusstlos auf einer Parkbank in der südenglischen Stadt Salisbury entdeckt worden. Nach britischen Angaben wurden beide mit dem Nervengift Nowitschok vergiftet, das in der Sowjetunion entwickelt worden war. Die britische Regierung macht Russland für den Anschlag verantwortlich, der Kreml weist dies zurück.

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