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Freitag, 31. August 2018 Drucken

FCK

FCK will in Zwickau die Wende erzwingen

Von Oliver Sperk

Selbstkritisch, aber zuversichtlich: FCK-Stürmer Julius Biada. (Foto: Kunz)

Allzu gerne würden die Fußballer des 1. FC Kaiserslautern am Sonntag (13 Uhr) im Auswärtsspiel beim FSV Zwickau nach ihrem Stotterstart die Wende schaffen. Und das ungeachtet des Ausfalls von Stürmer Lukas Spalvis wegen einer Muskelverletzung (wir informierten). André Hainault und Mads Albaek sind angeschlagen.

Hainault, der kanadische Innenverteidiger, ist gestern im Training auf die Schulter gefallen. Nichts gebrochen, lautet die erste Diagnose nach dem Röntgen, aber weitere Untersuchungen folgen. Ob der 32-Jährige am Sonntag spielen kann, ist unsicher.

 

Bei Albaek, dem dänischen Mittelfeldspieler, stehen die Chancen auf einen Einsatz in Zwickau besser. Der 28-Jährige will trotz einer beim Zweikampftraining erlittenen Knieprellung unbedingt mithelfen, die Lauterer Zwischenbilanz zu verbessern.

 

„Wir wollen in Zwickau den Bock umstoßen“, betont Julius Biada, der Anwärter Nummer eins auf den Startelfplatz des verletzten Spalvis in der FCK-Offensive ist. Nach fünf Spieltagen ist der Zweitliga-Absteiger mit einer fast komplett neuen Mannschaft Tabellen-16. in der Dritten Liga, liegt nur einen Punkt von einem der vier Abstiegsplätze entfernt. „Wir müssten jetzt nach diesen ersten fünf Spielen vier, fünf oder sechs Punkte mehr haben – das ist der Anspruch, den wir als Mannschaft uns selbst haben“, sagt Biada, gerne als „Zehner“ oder „hängende Spitze“ unterwegs.

Eintracht steht noch schlechter da als der FCK

 

„Bei uns herrscht keine Stimmung wie auf einer Beerdigung. Wir wissen um die Ernsthaftigkeit der Lage, aber ein bisschen Spaß muss auch sein. Das zeigt, dass Leben in der Mannschaft ist. Wenn man keine Späßchen mehr macht, dann ist ein Team tot“, meint der 25-Jährige. Auch seinen Ex-Klub Braunschweig hat es gebeutelt. Die Eintracht steht noch drei Plätze und zwei Punkte schlechter da als Mitabsteiger FCK.

 

Der spielerisch begabte Biada, der in den ersten fünf Punktpartien jeweils aus- oder eingewechselte wurde, fordert auch von sich selbst mehr Effizienz im letzten Drittel des Spielfeldes. Eine Qualität, die dem Team von Trainer Michael Frontzeck bislang abging. „Ich muss und will mehr Scorerpunkte machen“, sagt Biada, sprich: Treffer erzielen und Torvorlagen geben. Am liebsten schon am Sonntag in Zwickau, wo der gebürtige Kölner auf möglichst viel Spielzeit für sich hofft. Der FCK zählt beim Tabellen-Achten aus Sachsen auf die Unterstützung von mindestens 860 Fans – so viele Auswärtstickets haben die Lauterer abgesetzt.

 

„Zwickau wurde von vielen vor der Saison als Abstiegskandidat abgestempelt. Aber sie machen es bisher gut, sind ein robustes Team“, sagt Frontzeck. „Sie können ohne Druck aufspielen.“ Im Gegensatz zum FCK.

 

Auf der folgenden Rheinpfalz-Seite findet ihr alle Informationen zum 1.FC Kaiserslautern 

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