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Dienstag, 15. Januar 2019 Drucken

FCK

FCK verliert ersten Test in Spanien

0:2 gegen MOL Vidi

Von Oliver Sperk

Erster Test in Andalusien: Der FCK unterlag bei Cóin im Hinterland von Málaga dem ungarischen Meister MOL Vidi FC (weiße Trikots).

Erster Test in Andalusien: Der FCK unterlag bei Cóin im Hinterland von Málaga dem ungarischen Meister MOL Vidi FC (weiße Trikots). ( Foto: FCK)

Mit 0:2 (0:1) hat Fußball-Drittligist 1. FC Kaiserslautern am Montag ein Testspiel in Spanien gegen den ungarischen Meister MOL Vidi FC verloren.

„Es war ein schnelles, ein gutes Testspiel gegen einen Gegner, der im Sommer immerhin Champions-League-Qualifikation gespielt hat“, sagte FCK-Trainer Sascha Hildmann. „Wir hatten allein in der ersten Halbzeit vier große Torchancen, haben uns insgesamt viele und auch klare Gelegenheiten erarbeitet. Aber wir waren im Abschluss nicht gut genug.“

"Das war ärgerlich"

Die Effizienz im letzten Drittel des Spielfeldes fehlte bei den Lauterern, der Europa-League-Starter nutzte seine Gelegenheiten umso besser: Per Kopf erzielte Kapitän Roland Juhász (14.) das frühe 1:0 für die Mannschaft aus der etwa 60 Kilometer südwestlich von Budapest gelegenen, 100.000 Einwohner zählenden „Stadt der Könige“ Székesfehérvár.

Gleich nach der Pause (48.) nutzte Armin Hodzic bei seinem 2:0 aus, dass die gerade mit Beginn der zweiten Hälfte aufs Feld gekommene, zur Pause komplett neu formierte FCK-Elf noch unsortiert war. „Das war ärgerlich“, betonte Hildmann. „Wir hätten auf jeden Fall Tore verdient gehabt.“

Trainer mit Schwerpunkten zufrieden

Der FCK-Trainer, seit 6. Dezember im Amt, ließ seine beiden Formationen, die in der ersten und die in der zweiten Halbzeit, jeweils mit einer Dreierabwehrkette spielen. „Die Dreierkette und das 3-4-3 geben uns mehr Optionen im Umschaltspiel. Wir haben damit ein flexibleres Aufbauspiel als zuletzt im 4-4-2. Das Ziel ist es, dass wir uns mehr Torchancen erarbeiten“, betonte Hildmann. „Ich war bis auf die Abschlüsse zufrieden, die Spielkontrolle war da, wir haben viele Zweikämpfe gewonnen.“ Trotz der Niederlage und der mangelnden Effizienz im Abschluss sah der 46-Jährige „unsere inhaltlichen Schwerpunkte gut umgesetzt“. Der Trainer meinte: „Mit der Dreierkette, dem Spielaufbau und dem Übergangsspiel Abwehr auf Mittelfeld und Mittelfeld auf Angriff war ich zufrieden.“

Im Sturmzentrum spielte vor der Pause Christian Kühlwetter, auf den Halbpositionen im Angriff unterstützten ihn rechts Julius Biada und links Florian Pick. Speziell Biada erntete viel Lob des Trainers – bis auf den Abschluss: „Julius Biada war auf der Halbposition sehr aktiv, leider hat er den Torwart angeschossen.“

Auf der folgenden RHEINPFALZ-Seite findet Ihr alle Informationen zum 1. FC Kaiserslautern.

Im Estadio José Burgos Quintana, ein Stück südlich von Coín gelegen und etwa 15 Kilometer vom Mannschaftshotel der Lauterer, dem Alhaurín Golf Resort, entfernt, wurde der FCK gegen den aktuellen ungarischen Tabellenzweiten von rund 100 mit in die Provinz Málaga in Andalusien gereisten Fans angefeuert.

Im Estadio José Burgos Quintana steigt auch die zweite und letzte Partie der Lauterer in Spanien. Gegner allerdings ist nun doch nicht der chinesische Klub Shanghai Shenhua. Shanghai hat seit Weihnachten einen neuen Trainer, den spanischen Ex-Nationaltrainer Quique Sánchez Flores. „Er will erst mal vor allem trainieren, anstatt Testspiele zu bestreiten. Deshalb haben wir uns einen anderen Gegner gesucht und schnell einen guten gefunden“, meinte Hildmann. Zur geplanten Anstoßzeit (Donnerstag, 16 Uhr) geht es für den FCK nun gegen eine etwas „ältere“ Junioren-Auswahl „Unter 25 Jahren“ aus China, die chinesische U25-Nationalmannschaft.

Besprechung zu Neuzugang

Hildmann hofft, dass Stürmer Timmy Thiele, der am Wochenende wegen eines grippalen Infekts nicht trainieren konnte, gegen das chinesische Team auflaufen kann. Innenverteidiger Lukas Gottwalt dagegen fällt wohl mit Patellasehnenproblemen aus.

Nach der Rückkehr aus Spanien am 19. Januar wollen Hildmann, der Geschäftsführer Sport Martin Bader und Sportdirektor Boris Notzon besprechen, ob es noch einen Winter-Neuzugang gibt, etwa für den Angriff. „Wenn jemand kommt, dann jemand, mit dem wir auch längerfristig arbeiten können“, sagte Hildmann am Montag.


 

SO SPIELTEN SIE

1. FC Kaiserslautern:

1. Halbzeit:

Grill - Kraus, Hainault, Scholz - Schad, Löhmannsröben, Albaek, Zuck - Biada, Kühlwetter, Pick - 2. Halbzeit:

Hesl - Dick, Sickinger, Özdemir - Hemlein, Fechner, Bergmann, Sternberg - Jonjic, Huth, Morabet (75. Bakhat)

Tore:

0:1 Juhász (14.), 0:2 Hodzic (48.).

Pfalz-Ticker