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Samstag, 27. Juli 2019 Drucken

FCK

FCK tütet mit Sieg gegen Sonnenhof Großaspach drei verdiente Punkte ein

Von Horst Konzok und Lea Ochssner

Die Mannschaft des FCK feiert mit ihren Anhängern den ersten Saisonerfolg. (Foto: Kunz)

Nach dem 2:0-Blitzstart vergessen die Roten Teufel nachzulegen, müssen um den Sieg bangen, ehe Florian Pick mit seinem dritten Saisontor Klarheit schafft.

„Wir sind als Mannschaft stark, haben eine Halbzeit überragend gespielt – aber am Dienstag kommt mit Ingolstadt ein richtiges Brett.“ Christoph Hemlein, defensiv ganz stark, ist nach dem Sieg schon bei der kommenden Drittliga-Hausaufgabe gegen den Zweitliga-Absteiger. Und hebt einen hervor: „Florian Pick spielt zurzeit überragend!“ Was tun, wenn der Motor beim Start stottert? FCK-Trainer Hildmann ändert das 4-4-2 in ein 4-1-4-1, das gut funktioniert. Für Leben sorgt sofort Florian Pick, der nach Christian Kühlwetters wunderbarem Pass gekonnt ins lange Eck trifft – 1:0 nach sechs Minuten. 120 Sekunden später vollendet Timmy Thiele, von Dominik Schad perfekt bedient, zum 2:0.

Die Lauterer Defensive, sehr gut organisiert vom umsichtigen Carlo Sickinger, arbeitet von wenigen Ungereimtheiten abgesehen gut. Bei Timo Röttgers Schüssen haben die Lauterer Glück (13., 38.). Ein Rückhalt ist Torhüter Lennart Grill, dem vor allem der tatendurstige Schad, der kopfballstarke Matuwila und der ungemein laufstarke Kühlwetter die Arbeit erleichtern. Eine Minute vor der Pause muss das 3:0 fallen, doch Janik Bachmann, mustergültig von Thiele bedient, scheitert an Maximilian Reule, der auch Hemleins Nachschuss großartig pariert. Wenig später ist die SGS nur noch zu zehnt, Dominik Martinovic quittiert nach Foul an Schad Gelb-Rot.

Ruhepol Sickinger muss ausgetauscht werden

Pech: Sickinger, der personifizierte Ruhepol, schon vor der Pause angeschlagen, muss nach 49 Minuten ausgetauscht werden. „Ich bin in der ersten Halbzeit umgeknickt, dann noch mal – hoffentlich ist das nur eine Bänderdehnung“, sagt der Pechvogel. Kraus kommt und hat zwei Minuten später nach Hemlein-Ecke die Chance zum 3:0 auf der Stirn. Das mag auch Hemlein nach einem couragierten Flankenlauf Schads nicht gelingen (57.). Das 3:0 muss Starke nach Kühlwetters Balleroberung machen, schiebt aber den Ball zu Freund Thiele weiter.

Der gute Reule pariert. „Wir haben uns das Leben nach überragender Halbzeit selbst schwer gemacht, weil wir das 3:0 nicht schießen“, sagt Martin Bader, Geschäftsführer Sport, nach kurzzeitigem Zittern. Aus dem Gewühl heraus gelingt Kai Gehring in der 81. Minute das 1:2 – und die 3000 Lauterer Fans ahnen Schlimmes. „Den Ball nach dem Einwurf muss ich klären“, gesteht der überragend spielende Schad. Zwei Minuten vor Schluss sieht Gehring Gelb-Rot, der FCK nutzt die doppelte Überzahl: Einen brillanten Konter über Gino Fechner und Starke vollendet Pick mit dem 3:1. „Ich weiß nicht, wann ich zum letzten Mal einen Doppelpack hatte“, sagt Pick nach seinen Saisontoren zwei und drei strahlend. Trainer Sascha Hildmann zeigt sich mit der Teamleistung durchaus zufrieden. „Wir haben von Anfang an viel Druck gemacht. Am Ende wurde es noch einmal brenzlig, aber es war ein absolut verdienter Sieg für uns.“

Auf der folgenden RHEINPFALZ-Seite findet ihr alle Informationen zum 1. FC Kaiserslautern

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