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Mittwoch, 27. Februar 2019 Drucken

FCK

FCK: Torwarttalente gesucht

Von Maria Huber

Wer fängt und springt am besten? Beim Sichtungstag am 14. März in der Kaiserslauterer Soccerhalle können Torwarttalente vor FCK-Trainern zeigen, was sie drauf haben.

Wer fängt und springt am besten? Beim Sichtungstag am 14. März in der Kaiserslauterer Soccerhalle können Torwarttalente vor FCK-Trainern zeigen, was sie drauf haben. ( Foto: VIEW)

Mit einem Sichtungstag und einer Torwartschule will der 1. FC Kaiserslautern die Talente der Region kennenlernen und im Auge behalten

Talentierte Torhüter aus der Region finden und ihnen die Möglichkeit geben, sich zu zeigen.

Das ist die Idee, die hinter dem Torwartsichtungstag steckt, den der 1. FC Kaiserslautern am Donnerstag, 14. März, veranstaltet. Dass die Sache mit dem Talentetag funktioniert, hat sich schon gezeigt, und dass die Torwartschule des FCK Talente entdeckt, fördert und groß rausbringt, zeigen Jungs wie Lennart Grill und Bundesligaprofis wie Julian Pollersbeck, Tobias Sippel und Kevin Trapp.

In Leon Hoffmanns Fußstapfen

Dass der Sichtungstag ein Einstieg in was Großes sein kann, beweisen Beispiele wie das von Leon Hoffmann, der über einen solchen Tag zum FCK kam. Drei Jahre später war er in der U15-Nationalmannschaft. Inzwischen ist er nach Mainz gewechselt, spielt da in der U16. Unzählige Torhüter sind nach der Sichtung zum Probetraining bei den Roten Teufeln eingeladen worden. Mit solchen und ähnlichen Hoffnungen kommen junge Talente aus der Region in Scharen zu den Sichtungstagen. Knapp 100 waren es beim ersten, noch mehr bei den zwei folgenden.

„Der Einzugsbereich war bis hinter Stuttgart. Das Ziel ist aber, vorrangig Torhütern aus der Region die Möglichkeit zu geben, sich beim professionellen Torwarttraining zu zeigen und in den Genuss eines Trainings von FCK-Torwarttrainern zu kommen“, erklärt Sven Höh, Torwartkoordinator des 1. FC Kaiserslautern. Für ihn bietet der Tag die Möglichkeit zum Scouting, er sieht ihn aber auch als Gelegenheit, der Region etwas mitzugeben. Torwarttraining sei heutzutage eine Seltenheit.

 

Auf der folgenden RHEINPFALZ-Seite findet Ihr alle Informationen zum 1. FC Kaiserslautern.

 

Gedacht sei das Angebot für Talente der Jahrgänge 2005 bis 2012. Sechs Torwarttrainer des FCK, Athletiktrainer und Mannschaftstrainer der Roten Teufel wollen zeigen, wie junge Torhüter im Verein ausgebildet werden. Neu ist ein Fortbildungsangebot für Eltern und Vereinsverantwortliche im Anschluss an den kostenlosen Sichtungstag. Sven Höh wird dabei erläutern, was Torhüter im Leistungsbereich können sollten und wie die Torwartausbildung beim FCK aussieht. Er erläutert, wie komplex das Torwartspiel ist „und warum es wichtig ist, diese Position explizit auszubilden“, wie er sagt.

Zwei Gruppen à sechs Teilnehmer

Zwei Wochen nach dem Sichtungstag startet eine Torwartschule, die der FCK in Kooperation mit dem Soc-Sportpark in dessen Räumen anbieten wird. Im Gegensatz zu einem ähnlichen Angebot, das es vor dem Brand in der Halle gab, wird die neue Torwartschule komplett am FCK-Konzept ausgerichtet sein. „Das ist auch eine Sichtungsmaßnahme, es geht aber auch darum, dem Breitensport die Möglichkeit zu geben, professionell ausgebildete Torhüter zu haben“, erläutert Höh, der aber in dem Zusammenhang darauf hinweist, dass die Plätze in der Schule begrenzt sind – zunächst auf zwei Gruppen à sechs Teilnehmer – und das Angebot schon fast ausgebucht ist. Während die Torhüter der Nachwuchsteams des FCK weiterhin auf dem Fröhnerhof ausgebildet werden, viermal die Woche spezielles Training bekommen, biete die Schule die Chance, Talente, die nach der FCK-Philosophie ausgebildet wurden, bei Bedarf nahtlos einzufügen. „Es gibt einen Unterschied zwischen Torwartausbildung und -training“, betont Höh, der derzeit die höchste Ausbildungsstufe zum Torwarttrainer durchläuft. „Zur Torwartausbildung gehört ein Trainingskonzept und nicht, dass du ein paar Bälle aufs Tor bringst.“

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