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Montag, 09. September 2019 Drucken

FCK

FCK-Stürmer Bjarnason wieder verletzt

Andri Bjarnason Foto: KUNZ

Andri Bjarnason Foto: KUNZ

Vom Pech verfolgt bleibt Andri Bjarnason. Der isländische Stürmer des Fußball-Drittligisten 1. FC Kaiserslautern erlitt im Montagstraining eine Knöchelverletzung und wird vermutlich erneut ausfallen.

„Er ist umgeknickt. Der Knöchel ist geschwollen“, informierte FCK-Trainer Sascha Hildmann und fürchtet neue Ungemach für den zur neuen Saison vom schwedischen Erstligisten Helsingborgs IF gekommenen Torjäger. Der 28-Jährige, in den ersten drei Saisonspielen als Joker im Einsatz, war nach einem Muskelbündelriss in den Adduktoren wieder voll im Training und auf dem Weg zum Comeback. Eine exakte Diagnose liegt noch nicht vor.

Spahic als „Pokal-Torwart“

Die Vorbereitung auf den achten Spieltag mit dem Gastspiel am Samstag (14 Uhr) beim SV Meppen läuft zunächst ohne Torhüter Lennart Grill, der mit der U21 zum EM-Qualifikationsspiel in Wales weilt. Am Donnerstag soll der 20-Jährige wieder beim FCK auf dem Trainingsplatz stehen. Sein Stellvertreter Avdo Spahic (22) wird im Verbandspokal auch in der nächsten Runde in der Partie beim Oberligisten SV Gonsenheim das Lauterer Tor hüten. „Das ist so auch mit Gerry Ehrmann abgesprochen. Avdo hat bestätigt, dass er eine gute Nummer zwei ist, er hat eine super Einstellung“, lobt der Coach den aus Cottbus gekommenen Keeper.

Auf der folgenden RHEINPFALZ-Seite findet Ihr alle Informationen zum 1. FC Kaiserslautern.

Der Aufgabe in Meppen sieht Sascha Hildmann mit Respekt entgegen. „Daheim hat Meppen eine unheimliche Mentalität, besitzt Leidenschaft und spielt sehr offensiv“, sagt der FCK-Trainer, dem die Atmosphäre im Emsland gefällt: „Das ist ein geiles, kleines Stadion, das Spaß macht. Wir wollen aber auch unsere fußballerischen Qualitäten dort ausspielen.“

Lob für Kevin Kraus

Ein wichtiger Faktor werden kann auch aufgrund seiner körperlichen Voraussetzungen der neue Stürmer Lucas Röser. „Für ihn ist jedes Training wichtig, um sich weiter zu akklimatisieren“, sagt Hildmann.

Dem in den beiden letzten Drittligaspielen in Zwickau (5:3) und gegen Waldhof (1:1) in die Startelf zurückgekehrten Kevin Kraus attestiert der Coach gute Leistungen. „Er hat das sehr ordentlich gelöst und gegen Waldhof auch das Tor gemacht, was mich für ihn freut“, betont der Coach. Kraus traf nach einem Eckball von Manfred Starke. Endlich ein Tor nach einer Standardsituation! „Wir haben wieder die meisten Torchancen der Liga“, sagt der Trainer mit Blick auf die Statistik. Noch hat sich die Mannschaft zu selten und zu wenig belohnt. |zkk

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