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Dienstag, 03. Juli 2018 Drucken

FCK

FCK-Neuzugang: Florian Pick kehrt zurück

VON HORST KONZOK

Will effektiver werden: Florian Pick.

Will effektiver werden: Florian Pick. ( Foto: m. hoffmann)

Neu beim FCK (11): Florian Pick kämpft beim Drittligisten um Spielanteile. Der gereifte Dribbelkünstler will die Mannschaft beflügeln.

«KAISERSLAUTERN.» Rückkehr, Heimkehr, Neustart: Nach einem Jahr Ausleihe an den 1. FC Magdeburg nimmt Florian Pick beim 1. FC Kaiserslautern einen neuen Anlauf. Vor zwei Jahren ist er nach einem Jahr in der Schalker Jugend und zwei Spielzeiten in der U23 der „Königsblauen“ schon mal zum FCK zurückgekommen, wo er von 2011 bis 2013 in der U19 spielte. „Der FCK war immer ein Thema, seitdem ich in der Jugend hier spielte“, sagt der Flügelflitzer. 2016 war er schon fast in Cottbus, „Pele“ Wollitz hatte angeklopft, dann kam der Anruf Uwe Stövers und das Ja zum FCK. Pick beflügelte die zweite Mannschaft, der damalige Trainer Norbert Meier holte ihn im Januar 2017 zu den Profis, sah in ihm „einen Back-up für Phillipp Mwene als rechten Verteidiger“.

 

„Ich war fast immer im Profi-Kader, habe zwar nicht gespielt, aber das Training auf der Position hat mich defensiv verbessert“, sagt Pick, dessen Kontrakt in einen Profivertrag umgewandelt, die Ausleihe mit Magdeburg ausgehandelt wurde. „Anfangs war es schwer. Ich habe wenig, fast gar nicht gespielt, es brauchte auch seine Zeit, sich an das neue System zu gewöhnen“, schildert Pick die nicht so einfachen Tage: „Meine Freundin und meine Familie haben mir in dieser schweren Zeit sehr geholfen.“ Er gab nicht auf, biss sich durch. „Ich habe in der Rückrunde alles gegeben, im Top-Spiel gegen Paderborn war ich erstmals in der Startelf. Das Spiel endete 1:1, man war sehr zufrieden mit mir“, sagt Pick mit Blick zurück auf den Tag, der sein Leben in Magdeburg veränderte. Er spielte fortan regelmäßig und gehört nun zu den Magdeburger Aufstiegshelden. Klar aber war: Sein Weg würde zurück nach Lautern führen, er war nach besiegeltem Abstieg einer der wenigen FCK-Profis mit vertraglicher Bindung.

Schneller, trickreicher Angreifer

Auf den Außenbahnen, auf alle Fälle offensiv, ist Picks Revier. So war das schon in der Lauterer U19, als der junge Wilde den Schalker Talentspähern nicht nur wegen seiner damaligen Irokesenfrisur auffiel. „Die Zeit in der Knappenschmiede war gut, war wichtig, hat mich weiter gebracht. Ich habe das nie bereut“, bilanziert der bald 23-Jährige.

 

Nun greift „Picki“, wie ihn die Kollegen nennen, an. „Mein Ziel ist es, so viel Spielzeit wie möglich zu bekommen“, sagt der schnelle, trickreiche Angreifer. „Ich habe mir vorgenommen, bei meinen Dribblings öfters den Abschluss zu suchen“, betont Pick. Er weiß, dass seinem schönen Spiel zu oft die Effektivität fehlt.

 

„Seine individuelle Stärke in Eins-zu-Eins-Situationen zeichnet ihn aus, er ist extrem schnell mit Ball“, unterstreicht Sportdirektor Boris Notzon die besonderen Qualitäten Picks, der vor einem Jahr keine realistische Chance gehabt habe. „Jetzt nach dem Abstieg und mit den Erfahrungen, die er gemacht hat, ist das eine andere Konstellation“, glaubt Notzon. „Florian konnte als Typ reifen, ist aber auch eine Type, nimmt kein Blatt vor den Mund“, sagt Notzon und hofft, dass der Angreifer diese Frechheit auch im Spiel auf den Rasen zu bringen vermag. Pick mag den Stil Messis, schätzt den Ehrgeiz von Cristiano Ronaldo und Zlatan Ibrahimovic als Persönlichkeit.

 

Steckbrief

—Florian Pick

Geboren: 8. September 1995 in Wittlich

Nationalität: Deutsch

Größe: 1,76 Meter

Gewicht: 67 Kilogramm

Vertragslaufzeit: bis 30. Juni 2019

Rückennummer: 11

Bisherige Vereine: 1. FC Magdeburg (war ausgeliehen), 1. FC Kaiserslautern, FC Schalke 04, 1. FC Kaiserslautern, Eintracht Trier, JSG Wittlich.

 

 

Auf der folgenden RHEINPFALZ-Seite findet Ihr alle Informationen zum 1. FC Kaiserslautern.

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