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Dienstag, 12. März 2019 Drucken

FCK

FCK muss auf Jonjic verzichten

Von Oliver Sperk & Horst Konzok

Ein bitterer Moment: Toni Jonjic verletzt am Boden. Rechts Christian Kühlwetter.

Ein bitterer Moment: Toni Jonjic verletzt am Boden. Rechts Christian Kühlwetter. (Foto: Kunz)

Der Jüngste im Kader des 1. FC Kaiserslautern, Toni Jonjic (19), hat einen Außenbandriss erlitten.

Jonjic, der die Lauterer Mannschaft zu beflügeln weiß, hat sich die Verletzung beim 4:1 (1:1) gegen den FC Carl Zeiss Jena zugezogen. „Das ist bitter. Für den Jungen, für die Mannschaft – für uns alle“, betonte der Coach. „Ich bin umgeknickt“, schilderte der Dribbelkünstler sein Malheur.

„Toni ist ein Unterschiedsspieler, der Situationen im Eins-zu-eins löst, das können nicht so viele“, sagte Hildmann. Morgen (19 Uhr) im Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig könnte Christoph Hemlein für Jonjic stürmen. Fehlen wird auch der gelbgesperrte Torjäger Christian Kühlwetter. Rückt Timmy Thiele von links in die Spitze, ist Florian Pick nach seinem starken Jokereinsatz samt des tollen Treffers zum 4:1 gegen Jena ein Anwärter auf einen Startplatz. „Ein wunderschönes Tor. ,Berger’ lässt klatschen, Doppelpass, er weiß, wie ich die Bälle brauche“, sagte Pick hernach Kollege Theo Bergmann Dank für das perfekte Zusammenspiel.

"Das war blöd"

Kühlwetter, der gegen Jena seine Saisontore sieben und acht schoss, meinte mit Blick auf die fünfte „Gelbe“, die er wegen eines Wortgefechts mit Dennis Slamar quittierte: „Im Nachhinein kann man sagen: Das war blöd, sich die Gelbe Karte einzufangen. Aber ich hatte in der Szene das Gefühl, er hat mich getreten und war dann aufgebracht. Das sind eben Emotionen, das ist Fußball.“ Emotionen gehören zum Spiel des jungen Torjägers dazu, sie verleihen ihm auch im positiven Sinne Energie.

Carlo Sickinger war gegen Jena nach einem Magen-Darm-Infekt aus der Vorwoche geschwächt und musste mit muskulären Problemen im Oberschenkel nach 71 Minuten vorsichtshalber ausgewechselt werden. Für die Partie morgen gegen Braunschweig ist Hildmann aber verhalten optimistisch, was Sickingers Mitwirken angeht. Der Defensivmann machte seine Sache auch gegen Jena gut, trotz des frühen 0:1. „Danach haben wir gut verteidigt“, meinte Sickinger, der sich später sichtlich über den doch noch deutlichen, wenn auch hart erarbeiteten Heimsieg freute.

Personelle Sorgen beim Gegner

„Das 4:1 fällt dann am Ende auch, weil die Erleichterung bei allen über das 3:1 groß war. Das Zittern, das uns ja zuletzt oft begleitet hat, war dann weg. Alle sind erleichtert, der Gegner bricht ein, das ermöglicht dann auch einen 4:1-Sieg“, sagte Sickinger.

Als perfekter Passgeber zum 3:1 Kühlwetters zeigte sich der elanvolle Dominik Schad: „Ich habe einen Roten loslaufen gesehen und dann gespielt. ,Kühli’ hat das dann perfekt abgeschlossen.“

Personelle Sorgen hat Eintracht-Coach André Schubert vor der Reise in die Pfalz. Der Ex-Lauterer Benjamin Kessel und Kapitän Stephan Fürstner wegen grippaler Infekte sowie Niko Kijewski wegen einer Prellung drohen auszufallen. Leandro Putaro (Trainingsrückstand nach Mittelohrentzündung) und Felix Burmeister (Leisten- und Beckenprobleme) fehlen auf dem Betzenberg definitiv.

„Wir haben großen Respekt vor der Eintracht. Das wird ein komplett anders Spiel als in der Hinrunde. Da ist neuer Trainer, sie haben viel Erfahrung dazugeholt und haben mit Philipp Hofmann einen richtig guten Stürmer“, sagte Martin Bader, Geschäftsführer Sport des FCK, der auf den zweiten Heimsieg in Serie hofft.

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