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Donnerstag, 28. Juni 2018 Drucken

FCK

FCK: Miro Klose ist das Vorbild von Neuzugang Elias Huth

Von Horst Konzok

Kopfballstark: FCK-Stürmer Elias Huth. Links Verteidiger Frederik Bayer von Viktoria Herxheim.

Kopfballstark: FCK-Stürmer Elias Huth. Links Verteidiger Frederik Bayer von Viktoria Herxheim. ( foto: van)

Neu beim FCK (7): Mittelstürmer Elias Huth sieht in seiner Kopfballstärke ein Plus. Der Neue ist stolz, Hoffnungsträger in Kaiserslautern zu sein.

«Kaiserslautern.» Seinen ersten Profivertrag hat Elias Huth im Oktober 2016 bei Hannover 96 unterschrieben. Auf der anderen Seite des Schreibtischs saß Martin Bader, damals Sportvorstand der Hannoveraner. Seinen zweiten Profivertrag nach einem Jahr Ausleihe an den Drittligisten FC Rot-Weiß Erfurt unterzeichnete der 21 Jahre junge Stürmer am 17. Mai beim Zweitliga-Absteiger 1. FC Kaiserslautern. Und wieder saß ihm Martin Bader gegenüber.

 

Der Sportvorstand des FCK kennt den gebürtigen Aschaffenburger und schätzt das Talent des 1,85 Meter großen Angreifers, der nach dem Abitur im Sommer 2015 zur U19 von Hannover 96 wechselte. Mit 96 gewann Huth ein Jahr später in Berlin den DFB-Junioren-Vereinspokal. Beim 4:2 (2:2)-Sieg im Finale gegen Hertha BSC traf auch Huth. „Elias hat bisher in allen Jahrgängen in der Jugend regelmäßig seine Tore gemacht, hat in seiner Zeit in Erfurt bereits Erfahrung in der Dritten Liga gesammelt und auch dort seine Torgefährlichkeit unter Beweis gestellt“, sagt Bader. Bei 43 Einsätzen in der Junioren-Bundesliga schlug Huth 22 Mal zu. Tore sind des Stürmers Brot.

Huth würde gerne in die Fußstapfen von Klose treten

 

„Die sportlichen Perspektiven waren entscheidend für den Wechsel nach Kaiserslautern“, sagt Huth, der in 36 Spielen für Erfurt, das aus der Dritten Liga abgestiegen ist, sieben Tore erzielte. „Ich will mich in diesem tollen Verein, der eine Riesenhistorie hat, weiterentwickeln“, sagt Huth, der die große, von Fritz Walter geprägte Geschichte kennt.

 

„Miro Klose ist mein Vorbild – absolut. Seine Klasse, seine Bodenhaftung, sein Charakter“, sagt Elias Huth, der gerne in die Fußstapfen des einstigen Torjägers treten würde. „Kopfballstärke“ sieht der junge Huth auch bei sich selbst als Vorzug. „Ich bin Mittelstürmer“, unterstreicht der Jungprofi sein Rollenverständnis.

 

„Er zeichnet sich durch seinen Ehrgeiz und seinen Fleiß aus und ist zudem sehr lernfähig. Ich bin sicher, dass er Variabilität in unser Offensivspiel bringen wird“, urteilt Bader.

Sein Hobby: Saxofon spielen

 

Die ersten knapp drei Wochen als FCK-Profi waren sehr bewegend für Huth. „Der erste Trainingstag war extrem emotional“, bekennt der gut ausgebildete Profi, begeistert vom herzlichen Empfang durch 1500 Fans. „Ich bin stolz, jetzt ein Lauterer zu sein“, sagt der Ex-Erfurter mit viel Empathie. Er schaut optimistisch in die Zukunft.

 

„Charakterlich macht die Mannschaft einen guten Eindruck. In der Dritten Liga braucht man körperliche Robustheit“, weiß Huth, dass die harten Trainingseinheiten, das Krafttraining, die Waldläufe im achttägigen Trainingslager in Herxheim sehr wichtig waren. „Das ist die Basis“, sagt der Angreifer, der sich sehr wohl in der „Krone“ fühlte: „Das Hotel ist super, das Essen klasse.“

 

Ein lieb gewordenes Hobby lässt der Profi schweren Herzens – auch aus Rücksicht auf seine Nachbarn in der Lauterer Innenstadt – ruhen. Huth war Musiker, spielte Saxofon. Ein weiteres Plus hat der Wechsel in die Pfalz: Huths Freundin lebt in Frankfurt am Main. Von Erfurt aus war der Weg viel, viel länger.

 


 

 

Steckbrief

  • Geboren: 10. Februar 1997 in Aschaffenburg
  • Nationalität: Deutsch
  • Größe: 1,85 Meter
  • Gewicht: 78 Kilogramm
  • Vertragslaufzeit: bis 30. Juni 2021
  • Rückennummer: 15
  • Bisherige Vereine: FC Rot-Weiß Erfurt, Hannover 96, FSV Frankfurt, Eintracht Frankfurt, Bayern Alzenau, Kickers Offenbach, Germania Großwelzheim.

Auf der folgenden RHEINPFALZ-Seite findet Ihr alle Informationen zum 1. FC Kaiserslautern.

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