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Dienstag, 15. Mai 2018 Drucken

FCK

FCK: Die Heimkehr nimmt Formen an

FUSSBALL: Florian Dick auf dem Weg zurück – Stipe Vucur und Mads Albaek lassen FCK hoffen

VON HORST KONZOK & OLIVER SPERK

Volltreffer: Phillipp Mwene erzielte beim 3:1-Sieg des FCK in Ingolstadt zwei Tore. Hier das 1:0 nach Vorlage von Leon Guwara (am Boden). Marco Knaller war machtlos.

Volltreffer: Phillipp Mwene erzielte beim 3:1-Sieg des FCK in Ingolstadt zwei Tore. Hier das 1:0 nach Vorlage von Leon Guwara (am Boden). Marco Knaller war machtlos. ( Foto: KUNZ)

Er ging 2014, obwohl er lieber geblieben wäre: Florian Dick kehrt nach RHEINPFALZ-Informationen ablösefrei von Arminia Bielefeld zum FCK zurück.

Dick war Stammspieler in Bielefeld und – wie beim FCK – aufgrund seines Kampfgeistes ein Liebling der Fans. Beim FCK ist ihm beim Neuaufbau der Drittliga-Mannschaft mit knapp 34 Jahren eine Führungsrolle zugedacht. Armina will in die Bundesliga und verjüngt. So kam Dick auf den Markt.

"Das wird ein extrem schwieriges Jahr"

FCK-Trainer Michael Frontzeck betont beim Blick auf die Dritte Liga, die am 27. Juli in die Saison 2018/19 startet: „Wir müssen jetzt den Kopf oben haben – das wird ein extrem schwieriges Jahr.“ Drittliga-Kenner „Flo“ Dick soll voran gehen.

 

Eine wichtige Rolle würde in der kommenden Drittliga-Spielzeit gerne Gino Fechner einnehmen. Weil er dem FCK wie Lukas Spalvis und Halil Altintop sowie die Torhüter Jan-Ole Sievers und Lennart Grill treu bleibt, wurde Fechner von den FCK-Fans nach dem 3:1-Sieg zum Abschluss in Ingolstadt gefeiert. Drittliga-Verträge haben zudem Florian Pick, Carlo Sickinger, Dylan Esmel, Flavius Botiseriu sowie die bisher offiziell verkündeten Neuzugänge André Hainault (1. FC Magdeburg) und Christoph Hemlein (Arminia Bielefeld). Fechner freut sich trotz der riesigen Enttäuschung nach dem Abstieg auf die Zukunft in der Dritten Liga. „Als die Fans die Namen derer gerufen haben, die bleiben, als sie auch meinen Namen gerufen haben, das war Gänsehaut pur.“

Fechner will wieder aufsteigen

Fechner ist sich sicher, dass er sich mit seinem neuen, bis 30. Juni 2020 gültigen Vertrag richtig entschieden hat. „Wenn du abgestiegen bist und zum letzten Zweitliga-Spiel mehr als 2000 Fans mit nach Ingolstadt fahren, das ist schon Wahnsinn“, sagt der 20-Jährige. Für den gebürtigen Bochumer ist klar: „Ich will sofort wieder aufsteigen. Ich will höchstens ein Jahr in der Dritten Liga spielen.“ Auch Sievers, der in Ingolstadt das Tor hüten durfte und seine Sache gut machte, betonte: „Wir werden alles daran setzen, dass wir sofort wieder aufsteigen. Ich will Marius auch danken, dass es für ihn kein Problem war, dass ich das letzte Spiel machen durfte.“

 

Marcel Correia nutzte am Sonntag in der Abwehrzentrale die Chance, sich mit Präsenz, Kopfballstärke und Abgeklärtheit für eine Zukunft bei den Männern in Rot zu empfehlen. Nach 70 Minuten machte er Platz für Patrick Ziegler. Correia, der gebürtige Lauterer, würde bleiben. Seine Hypothek ist die Krankenakte. Wenn die geschlossen ist …

 

„Ich hoffe, dass noch einige andere bleiben“, sagte Gino Fechner. Das hofft Sportvorstand Martin Bader in den Fällen von Mads Albaek (28), der das erfahrene Pendant in der Mittelfeldzentrale zu Fechner darstellen soll, und Stipe Vucur (25). „Mir tut das von Herzen weh“, sagte der 1,94 Meter große Abwehrspieler in Ingolstadt beim Blick auf die großartigen Fans. „Mit diesem Kader hätten wir nicht absteigen dürfen“, sagte Vucur.

Geht Müsel nach Mönchengladbach?

Klar ist der Abschied von Christoph Moritz, der beim Hamburger SV im Gespräch ist, und dem von Werder Bremen ausgeliehenen Leon Guwara . Sebastian Andersson, Osayamen Osawe, Phillipp Mwene, Joel Abu Hanna und Nils Seufert werden den Verein nach Baders Einschätzung verlassen. Folgt Torben Müsel (18) dem Lockruf aus Mönchengladbach, könnte die ihm zugedachte Stürmerrolle Elias Huth (21) zufallen, den Hannover 96 an Drittligist Rot-Weiß Erfurt ausgeliehen hatte.

 

Auf der folgenden RHEINPFALZ-Seite findet Ihr alle Informationen zum 1. FC Kaiserslautern.

 

 

 

 

 

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