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Mittwoch, 13. Juni 2018 Drucken

FCK

FCK besetzt zwei offene Planstellen

FUSSBALL: Torhüter Wolfgang Hesl und Innenverteidiger Özgür Özdemir verpflichtet

Von Horst Konzok

Ein gutes Auge ist bei Profis besonders gefragt. Beim FCK gab es gestern – neben dem allgemeinen medizinischen Check und dem Laktattest am Montag – einen Sehtest. Hier ist der Ex-Erfurter Elias Huth an der Reihe. Rechts Lothar Wandel, der Geschäftsführer von Delker-Optik in Eisenberg.

Ein gutes Auge ist bei Profis besonders gefragt. Beim FCK gab es gestern – neben dem allgemeinen medizinischen Check und dem Laktattest am Montag – einen Sehtest. Hier ist der Ex-Erfurter Elias Huth an der Reihe. Rechts Lothar Wandel, der Geschäftsführer von Delker-Optik in Eisenberg. ( Foto: FCK)

Özgür Özdemir.

Özgür Özdemir. ( Foto: IMAGO)

Wolfgang Hesl.

Wolfgang Hesl. ( Foto: IMAGO)

Die Neuzugänge Nummer elf und zwölf beim 1. FC Kaiserslautern sind perfekt: Als Torhüter kommt Wolfgang Hesl (32), für die Abwehr Özgür Özdemir (23).

Eine besondere Rolle im Lauterer Torhüter-Trio soll der erfahrene Wolfgang Hesl spielen. Er hat 19 Bundesligaspiele bestritten, 133 Einsätze in der Zweiten Bundesliga absolviert und 13 mal das Tor in der Dritten Liga gehütet. Er ist darauf eingestellt und vorbereitet, dass der FCK Jan-Ole Sievers (23) und Lennart Grill (19) als Torhüter der Zukunft sieht, und trägt die Gesamtkonzeption voll und ganz mit, sagt FCK-Sportvorstand Martin Bader. Hesl soll der Mann für alle Fälle sein, mit seiner Routine die Jungs auch führen. „Wolfgang ist charakterlich einwandfrei, er bringt hohe Trainingsqualität und viel Fleiß ein, das hat mir ,Flo’ Dick aus der gemeinsamen Zeit in Bielefeld auch bestätigt“, sagt Bader, der im Vorfeld intensive Gespräche mit dem in Nabburg in der Oberpfalz geborenen Schlussmann führte. Bader: „Er soll die beiden jungen Torhüter unterstützen, aber auch sportlich seine Qualität und seine Erfahrung tagtäglich einbringen.“

Hesl hat Bundesliga-Erfahrung

 

In der Jugend begann der Oberpfälzer beim SC Altfalter, 1. FC Schwarzenfeld und FC Amberg und kam 2004 zum Hamburger SV II. 2006 wurde er Profi beim HSV, kam zu zwei Bundesliga-Einsätzen, aber nicht an Frank Rost und Jaroslav Drobny vorbei. Stationen beim SV Ried in Österreich (2010/11) und Dynamo Dresden (2011/12) folgten. Drei Jahre bei der SpVgg Greuther Fürth und zwei Jahre bei Arminia Bielefeld schlossen sich an. In der letzten Saison stand Hesl bei den Würzburger Kickers im Sold.

„Ich freue mich, dass der Wechsel zum 1. FC Kaiserslautern geklappt hat und ich diesem großen Traditionsverein mit seinen großartigen Fans helfen kann, wieder dahin zu kommen, wo er hingehört“, erklärte Hesl.

Bader hält viel von Özdemir

 

Mit dem in Frankfurt geborenen Özgür Özdemir, beim FSV Frankfurt und Eintracht Frankfurt ausgebildet, hat der FCK nach dem Magdeburger André Hainault und Lukas Gottwalt aus der eigenen U21 einen dritten Innenverteidiger engagiert. Ein vierter wird erwartet. Die Ablösesumme ist nicht bekannt.

Bader kennt Özdemir aus der gemeinsamen Zeit beim 1. FC Nürnberg. Dort spielte der Deutsch-Türke von 2014 bis 2016 in der Regionalliga-Mannschaft, ein Jahr beim SV Ried in Österreich folgte. In der abgelaufenen Spielzeit stand der 1,88 Meter große Özdemir bei Drittligist SG Sonnenhof Großaspach unter Vertrag. „Er ist unheimlich ehrgeizig, ein Spieler, der über eine gewisse Griffigkeit verfügt, fußballerisch einiges mitbringt“, sagt Bader: „Er musste einen schwierigen Weg gehen. Das war für ihn als vielfachen türkischen Junioren-Nationalspieler nicht immer einfach. Er hat aber immer gebissen.“ „Ich weiß, was es bedeutet, für einen solchen Klub zu spielen und werde alles dafür geben, dass wir unsere Ziele erreichen“, sagt der neue Lauterer Abwehrspieler.

Auf der folgenden RHEINPFALZ-Seite findet Ihr alle Informationen zum 1. FC Kaiserslautern.

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