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Donnerstag, 11. Juli 2019 Drucken

FCK

FCK: Becca ermöglicht den Kauf des Riesen

Von Horst Konzok

Mit der Verpflichtung von Janik Bachmann, einem 1,96 Meter großen Sechser, ist der Drittliga-Kader des FCK zunächst komplett. Der Transfer des absoluten Wunschspielers von Trainer Hildmann, wurde durch Investor Becca ermöglicht, sagt Sport-Geschäftsführer Martin Bader.

Am Dienstag nach der peinlich-bitteren 1:3-Schlappe beim Viertligisten FC Homburg beklagte FCK-Coach Sascha Hildmann noch vehement „die großen Lücken im Mittelfeld“. Für den Lückenschluss soll ab sofort der Riese mit der Nummer 26 sorgen: Janik Bachmann, 23 Jahre alt, 2018/19 bei Ligarivale Würzburger Kickers am Ball, hat am Mittwoch einen Vierjahresvertrag unterschrieben. Auf dem Mannschaftsbild überragt er alle.

„Ich habe richtig Bock auf die Aufgabe“, ließ der neue Lauterer Turm via Pressemitteilung verlauten. Der Lange ist aufgelegt für große Taten.

Bachmann ist in Groß-Umstadt geboren. Beim SV Germania Babenhausen begann er mit dem Fußball, spielte in den Jugendmannschaften von Eintracht Frankfurt und Darmstadt 98. Von den „Lilien“ ging’s als Profi 2015 zu Hannover 96 II, Anfang 2017 weiter zum Chemnitzer FC und 2018 zu den Würzburger Kickers, für die er 31 Drittligaspiele absolvierte und vier Tore erzielte.

Drei Neue bis zum 20. Juli integrieren

„Janik Bachmann ist ein absoluter Wunschspieler von mir. Super, einen wie ihn mit 23 zu bekommen, der noch entwicklungsfähig ist. Gleiches gilt übrigens auch für Philipp Hercher“, sagte Trainer Hildmann am Mittwochabend. Er hatte das Profil für den gesuchten Sechser vorgegeben: groß und robust soll er sein, präsent, eine Kante eben. „Ich erwarte, dass er seine Position hält, viel abräumt – und dabei ist Janik auch noch ein richtig guter Fußballer“, attestiert der Coach. An ihm ist es nun, bis zum Drittliga-Start am 20. Juli (14 Uhr) gegen die SpVgg Unterhaching drei Spieler zu integrieren, die erst diese Woche dazu gestoßen sind: Am Montag nahmen Manfred Starke und Hercher das Training auf, am Mittwoch Bachmann.

Nach einem Haarriss am Wadenbeinköpfchen ist Simon Skarlatidis, der mit Bachmann in Würzburg spielte, noch keine Option für die Ouvertüre, die auch Lukas Gottwalt nach einer Knieoperation verpasst.

Am Freitag (19 Uhr) kommt der AFC Wimbledon zum Test nach Weingarten – für den FCK die Generalprobe. Der Kampf um die Startplätze läuft.

Auf der folgenden RHEINPFALZ-Seite findet Ihr alle Informationen zum 1. FC Kaiserslautern.

Grill und Schad gesetzt

Hildmann favorisiert ein 4-4-2-System. Gesetzt als Nummer 1 ist Lennart Grill. Seinen Startplatz sicher hat rechts in der Abwehrkette Dominik Schad. Linksverteidiger Janek Sternberg, beim 1:3 in Homburg desorientiert, hat durch den aus Großaspach geholten Philipp Hercher Konkurrenz bekommen. In der Innenverteidigung dürften Kevin Kraus und Eisenfuß José-Junior Matuwila starten.

Feste Größe Bachmann

Auf der rechten Außenbahn konkurrieren Routinier Christoph Hemlein und der junge Toni Jonjic um den Startplatz. Links dürfte Florian Pick nach guter Vorbereitung weiter erste Wahl sein. Bachmann wird nach dem Vorschusslorbeer wohl auf der Sechs als Nebenmann von Carlo Sickinger agieren. Manni Starke, aus Jena geholt, muss sich noch einleben. Theo Bergmann zeigte in Homburg Flagge.

Thieles Eigenwerbung

Im Sturm hat Timmy Thiele mit Testspieltoren Eigenwerbung betrieben. An seiner Seite sollte „Mentalitätsmonster“ Christian Kühlwetter beginnen. Andri Bjarnason wäre dann der Joker.

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