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Donnerstag, 07. März 2019 Drucken

FCK

Elias Huth träumt von Startelf-Einsatz

Von Horst Konzok

Stürmerblut in Wallung: Elias Huth, der beim FCK um seine Startelf-Chance kämpft.

Stürmerblut in Wallung: Elias Huth, der beim FCK um seine Startelf-Chance kämpft. ( Foto: KUNZ)

FCK-Stürmer Elias Huth träumt davon, am Sonntag (13 Uhr) im Heimspiel gegen den FC Carl Zeiss Jena in der Startelf zu stehen. „Vor der Westkurve auflaufen“ bleibt ein Ziel des 22-Jährigen.

Der Traum ist beinahe wahr geworden: Eingewechselt nach 88 Minuten, Siegtorschütze fünf Minuten später. Der Traum vom „Lucky Punch“ aber platzte. Elias Huth, der Christian Kühlwetter in der Sturmspitze des 1. FC Kaiserslautern abgelöst hatte, scheiterte in letzter Minute an Torhüter Rehnen, es blieb beim 2:2 in der Partie bei Fortuna Köln. Die Szene hat sich der 22 Jahre alte Stürmer nochmal angeschaut – ein Lehrfilm. „Auf dem Video habe ich gesehen, dass Timmy frei stand – es wäre besser gewesen, ihn anzuspielen …“, sagt Huth beim Blick zurück. Vielleicht hätte Kollege Thiele das Siegtor geschossen. „Ich war voll in der Aktion. Ich wollte das Tor unbedingt machen“, sagt Huth, ganz Stürmer, voll ungestillten Torhungers.

Huths Ehrgeiz ungebrochen

Drei Tore hat der im Sommer 2018 aus Erfurt gekommene Stürmer auf dem Konto – drei Jokertore. Zwei davon schoss er in Jena – am Sonntag (13 Uhr) der nächste FCK-Gast.

Zuletzt hatte Elias Huth wenige Einsatzminuten, umso besser hätte ihm das Tor getan. Erst einmal stand der junge Angreifer beim FCK bisher in der Startelf – beim unglücklichen 1:2 bei den Münchner „Löwen“ fand er nur schwer ins Spiel, wurde nach Janek Sternbergs Platzverweis zur zweiten Halbzeit für einen Abwehrspieler „geopfert“.

Huths Ehrgeiz ist ungebrochen. „Ich will von Anfang an spielen, ich will vor der Westkurve auflaufen – das bleibt mein großes Ziel. Vielleicht schon am Sonntag ...“, sagt der in Großwelzheim bei Aschaffenburg geborene Profi. Er geht gern weite Wege, er greift gern früh an. So erbeutete er auch den Ball, so kam er zu der großen Chance in Köln. Was war, war – vorbei!

Vorbild Miro Klose 

„Wir haben jetzt gegen Jena und Braunschweig zwei enorm wichtige Heimspiele. Jena ist ein schwieriger Gegner, aber wir spielen auf dem ,Betze’, wir spielen hier in unserem Stadion, vor unserer Kurve. Da gehört es sich als FCK, seine Heimspiele zu gewinnen“, sagt der 22-Jährige.

Der Vertrag von Elias Huth läuft noch zwei Jahre, endet am 30. Juni 2021. Nimmt er beim FCK in der neuen Saison einen neuen Anlauf? Oder gibt es andere Pläne? „In meiner Situation geht es darum, von Woche zu Woche zu denken. Ich muss in jedem Training zeigen, dass ich in die Mannschaft will. Und wenn ich reinkomme, egal für wie lange, muss ich ordentlich spielen. So wird das auch am Sonntag sein. In den Minuten, die ich bekomme, gebe ich alles!“

Der Trainer lobt Wille, Einstellung und Professionalität des beherzten Stürmers, Vorbild Miro Klose. „Elias gehört – wie Lukas Gottwalt – zu den Spielern, die absolut auf dem Sprung stehen“, sagt Sascha Hildmann. Huths Potenzial sieht der Coach noch längst nicht ausgeschöpft. „Er kann sich verbessern – beim Erstkontakt, bei der Ballmitnahme“, sagt der Trainer, hochzufrieden mit dem Einsatz und Leistungswillen des Stürmers.

Er ist fit. Er will es wissen. Das war auch gestern auf dem Trainingsplatz erkennbar. Timmy Thiele musste abbrechen, hatte Sehschwierigkeiten, nachdem ihn ein Kollege mit einem Finger im Auge getroffen hatte. Hendrick Zuck pausierte gestern wegen Rückenproblemen, Carlo Sickinger wegen Magenschmerzen.

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