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Dienstag, 19. November 2019 Drucken

Fußball

Kantersieg gegen Nordirland

Die deutsche Nationalmannschaft in der Einzelkritik

Serge Gnabry

Überragender DFB-Akteur beim Sieg gegen Nordirland: Serge Gnabry. Foto: Uwe Anspach/dpa

ter Stegen: Erstes Pflichtspiel seit fast zwei Jahren. Keine Chance beim 0:1. Danach ohne große Bewährungs-Möglichkeiten.

Klostermann: Wieder sehr offensiv orientiert und lauffreudig. An der letzte Präzision muss er noch feilen. Beim Flanken Luft nach oben.

Can: Zurück nach Sperre: Die Innenverteidigung ist nicht seine liebste Position. Engagiert, machte Räume dicht. Dann im Mittelfeld.

Tah: Der Leverkusener sucht weiter die Abgeklärtheit. Brauchte einige Male zu viel Zeit, um zu reagieren. In echte Bedrängnis kam er nicht.

Hector: Gleich zwei Tor-Vorbereitungen im ersten Startelf-Einsatz seit einem Jahr. Aber auch mit einigen Zuspiel-Fehlern.

Kimmich: Wieder giftig und zweikampfstark. Bügelte einige Unsicherheiten seiner Nebenleute aus. Wechselte später nach rechts.

Goretzka: Rückt immer näher an die erste EM-Elf heran. Klasse Spiel und starke Tor-Quote: Schon Treffer 10 und 11 im 25. DFB-Einsatz.

Güdogan: Als Bindeglied zwischen Offensive und Defensive seriös. Nach der Pause wie das gesamte Team entschlossener.

Kroos: Als Kapitän nicht so überragend wie beim 4:0 gegen Weißrussland. Am Gegentor beteiligt. Dann aber mit mehr Struktur.

Brandt: Lief viel, bot sich an, wirkte mitunter noch zu hektisch. An vielen Direkt-Aktionen beteiligt. Traf in der Nachspielzeit zum 6:1.

Gnabry: Überragender Auftritt: Wie bei seinem Debüt 2016 mit drei Toren! Jetzt bei einer Quote von 13 Treffern in 13 Spielen.

Stark: Endlich! Im zehnten Anlauf kam der Hertha-Verteidiger in der zweiten Halbzeit mit Schutz-Maske zu seinem Debüt.

Serdar: Löw gab dem Schalker noch sein drittes Länderspiel. Seine Chancen auf einen persönlichen EM-Platz aber sind gering.

Amiri: Der Leverkusener durfte noch die letzten zehn Minuten mitmachen. Er könnte im kommenden Jahr zu Löws EM-Joker werden.

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