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Freitag, 08. März 2019 Drucken

FCK

Der Aufstieg ist das klare Ziel

Fussball: B-Junioren des 1. FC Kaiserslautern wollen mit neuem Trainer Favoritenrolle gegen TSV Schott Mainz gerecht werden

Von Moritz Kreilinger

Schart die Jungs um sich und blickt mit ihnen nach vorn: U17-Trainer Daniel Paulus.

Schart die Jungs um sich und blickt mit ihnen nach vorn: U17-Trainer Daniel Paulus. ( Foto: VIEW)

In den verbleibenden zehn Partien der Fußball-B-Junioren-Regionalliga soll Daniel Paulus die U17 des 1. FC Kaiserslautern wieder in die Bundesliga führen. Beim Debüt des neuen Trainers zum Start in die Restrunde will der Tabellendritte am Sonntag (13 Uhr) gegen den TSV Schott Mainz die Aufholjagd starten.

Die Einarbeitungszeit des 39-jährigen Paulus fiel kurz aus. Erst seit dem 21. Februar trainiert der frühere Coach des Oberligisten Eintracht Trier als Nachfolger Benjamin Glumps die Betze-Buben. Somit lag der Fokus in den ersten Einheiten zunächst auf dem gegenseitigen Kennenlernen. „Ich musste mir zuerst einen Überblick verschaffen. Eine U17 zu trainieren ist auch für mich nach Stationen bei U19-Mannschaften und im Aktiven-Bereich eine neue Erfahrung“, so Paulus, der als Sportwissenschaftler in Pirmasens beschäftigt ist.

Der Auftrag an ihn ist klar formuliert: Die Roten Teufel wollen zurück in die Bundesliga, die Regionalliga soll ein einjähriges Intermezzo bleiben. Der FCK ist mit 40 Punkten Dritter der Regionalliga Südwest. Um in die Relegation zur Bundesliga zu kommen, muss jedoch nur die zwei Punkte bessere SV Elversberg überflügelt werden. Tabellenführer ist der FSV Mainz 05 II (43 Punkte), der aber nicht aufsteigen kann, weil deren erste Mannschaft schon in der höchsten Spielklasse angesiedelt ist.

Vom Einsatzwillen und dem Engagement der Jungs war Paulus gleich überzeugt. Nach den für die Vorbereitung üblichen Schwerpunkten im körperlichen und athletischen Bereich ging es darum, der neuen Elf die Spielphilosophie des Trainers zu verinnerlichen. „Ich will, dass meine Mannschaften grundsätzlich kompakt stehen, eine hohe Laufbereitschaft an den Tag legen und mit einem frühen Gegenpressing und einer gewissen Aggressivität nachrücken“, erklärt Paulus seine Spielidee. „Bei Ballbesitz wollen wir uns den Gegner dann zurechtlegen und in die Lücken stoßen.“

Wie gut seine Mannschaft die neuen Anweisungen bereits umsetzen kann, wird sich am Sonntag zeigen. Mit dem Tabellendrittletzten TSV Schott Mainz erwartet den FCK zum Auftakt eine vermeintlich leichte Aufgabe. „Es wird ein Spiel, wie es häufig für uns kommen wird. Wir sind der Favorit, nehmen diese Rolle an und wollen die Partie gewinnen. Es gilt, Lösungen gegen eine tief stehende Mannschaft zu finden“, sagte Paulus, der früher selbst die Fußballschuhe in der Jugend des Fritz-Walter-Clubs schnürte. Bei seiner Premiere an der Seitenlinie muss er verletzungsbedingt auf Luis Felipe Monteiro, Sebastian Saftig und Moritz Theobald, der im Winter vom FC Schalke 04 zurück auf den Fröhnerhof kam, verzichten.

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