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FCK

Daniel Halfar kämpft um seine Karriere

Sein einziges Tor in dieser Saison: Beim 1:1 im Hinrundenspiel gegen Darmstadt 98 gelang Daniel Halfar der Führungstreffer der Lauterer.

Sein einziges Tor in dieser Saison: Beim 1:1 im Hinrundenspiel gegen Darmstadt 98 gelang Daniel Halfar der Führungstreffer der Lauterer. ( Foto: KUNZ)

Der Kapitän des 1. FC Kaiserslautern kann die Mannschaft nach einer Hüftoperation nur moralisch bei der Mission Klassenerhalt unterstützen.

Am Montag ist der 30-Jährige aus der Klinik in Regensburg entlassen worden, nun beginnt er in Kaiserslautern mit Krankengymnastik und dem Reha-Programm. „Ich möchte die Reha auf jeden Fall im Verein machen und möchte weiter nah bei der Mannschaft sein“, sagt Halfar, der sich nach langer Leidenszeit zur Operation entschlossen hatte. „Die Schmerzen waren unerträglich. Es ging nicht mehr. Ich hatte außer unseren Ärzten auch externe aufgesucht, um mir auch eine zweite und dritte Meinung zu holen“, berichtet der 30-Jährige: „Es gab zur OP keine Alternative. Man hat mir gesagt, es muss gemacht werden, ehe noch mehr kaputt geht!“

Sieg des Teams nicht im TV verfolgt

Den 2:1-Sieg seiner Mannschaftskameraden am Sonntag in Braunschweig konnte Halfar nicht live im Fernsehen verfolgen. „In der Klinik gibt’s kein Sky“, bedauerte der Profi, der via Live-Ticker mitfieberte. Er hat den Kollegen, dem Sportdirektor und auch dem neuen Trainer telefonisch gratuliert. „Alle waren happy, endlich drei Punkte, und man hat gesehen, dass man doch noch Spiele gewinnen kann“, sagt der verletzte Routinier. „Die Tendenz ging ja schon in den letzten Spielen vor der Winterpause nach oben. Auch gegen Düsseldorf hat die Mannschaft dann ein gutes Spiel gemacht, auch wenn das Ergebnis nicht so toll war“, sagt der Kapitän.

Halfar: "Ich will schmerzfrei gehen können"

Ob Halfar noch einmal spielen kann, ob er seine Karriere fortsetzen kann, ist offen. „Ich will gesund werden, schmerzfrei gehen und laufen können“, sagt der Profi, dessen Vertrag am Saisonende ausläuft.

Halfar bedauert fehlende Kontinuität

Als Halfar 2015 aus Köln zurück zum FCK kam, war der Bundesliga-Aufstieg das Traumziel. Es kam ganz anders: Erst wurde der FCK Zehnter, dann 13. – jetzt ist er Letzter. „Was bei uns in zweieinhalb Jahren los war, da könnte man ein Buch drüber schreiben“, sagt Halfar, der mit Michael Klatt den dritten Vorstandschef nach Stefan Kuntz und Thomas Gries erlebt. Patrick Banf ist nach Dieter Rombach und Nikolai Riesenkampff der dritte Aufsichtsratschef in der Zeit. Als Halfar kam, hieß der Sportdirektor Markus Schupp. Mathias Abel folgte kommisarisch, dann Uwe Stöver und nun Boris Notzon. Mit Kosta Runjaic, Konrad Fünfstück, Tayfun Korkut, Norbert Meier und Jeff Strasser erlebte er vier Trainer, ehe Michal Frontzeck übernahm. „Das ist der absolute Wahnsinn“, sagt Halfar und bedauert, dass es nicht gelungen ist, Kontinuität zu schaffen. |zkk

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