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Sonntag, 21. Juli 2019 Drucken

FCK

Anstoss: Becca hat Spaß beim FCK

Von Horst Konzok und Oliver Sperk

Flavio Becca mit Tochter Emma. Rechts das FCK-Idol Horst Eckel.

Flavio Becca mit Tochter Emma. Rechts das FCK-Idol Horst Eckel. ( FOTO: KUNZ)

Der Investor genießt den Besuch auf dem Betzenberg. Der Vertrag mit dem FCK ist nahezu perfekt.

Es gab Pfiffe für die Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern, die beim 1:1 gegen die SpVgg Unterhaching viele Wünsche offenließ. Da fehlt noch viel, um an der Drittliga-Spitze mitzumischen. Der FCK gestattete dem spielstarken Gast zu viele Abschlüsse, die Mannschaft von Trainer Sascha Hildmann war nach dem tollen Führungstreffer zu passiv im Vorwärtsspiel, entfachte zu wenig Druck, lief den ballführenden Gegner auch zu selten mit der nötigen Aggressivität an. Joe Matuwila und Simon Skarlatidis, die gestern noch fehlten, dürften der Mannschaft ebenso guttun wie der gestern eingewechselte Bessermacher Manfred Starke.

Auf der folgenden RHEINPFALZ-Seite findet Ihr alle Informationen zum 1. FC Kaiserslautern.

Das Spiel erlebt, die Atmosphäre auf dem Betzenberg und das Miteinander im VIP-Raum des Fritz-Walter-Stadions genossen hat Flavio Becca, der Luxemburger Geschäftsmann. Er war auch nach dem Remis guter Laune und will mit seinem Engagement dazu beitragen, den FCK wieder auf die Sonnenseite des Fußballgeschäfts zu führen. „Ich war schon öfter hier im Stadion – bei der WM 2006, aber auch in der Bundesliga, als Bayern hier war“, erzählte Becca im Gespräch mit dieser Zeitung. „Wichtig ist, dass hier im Verein Ruhe herrscht, nur so kann man Erfolg haben“, sagte Becca, der von seiner Tochter Emma, einer begabten Dressurreiterin, begleitet wurde. Er weiß, wie Spitzensport funktioniert. Er weiß, was im Profisport zählt. Seine Verhandlungen mit der FCK-Führung über seinen Einstieg stehen offenbar vor dem Abschluss, ließ der Luxemburger durchblicken.

Noch aber ist der Betzenberg ein Problemberg. Durch Vogelkot verdreckte Aufgänge auf der Nordtribüne sind keine gute Visitenkarte. Dass das Stadion – von besonderen Spielen abgesehen – in dieser Saison erst 90 Minuten vor dem Anpfiff öffnet, ist wohl Drittliga-Standard, aber ein eingeschränkter Service für die Besucher. Der FCK spart Geld am Ordnungspersonal – zu Lasten des Umsatzes an den Stadionkiosken, denen gute 30 Minuten fehlen.

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